Outdoor Smartphone CROSSCALL action X3

CROSSCALL ACTION X3 im Test

Das CROSSCALL ACTION X3 im Test im winterlichen Dalarna/Schweden

„Das ACTION-X3 ist wasserdicht, widerstandsfähig und bietet eine lange Betriebsdauer. Sein kompaktes Format und seine innovative Technologie zeugen von seiner Outdoor-DNA. Befestigen und laden Sie Ihr Smartphone und übertragen Sie Ihre Daten mit dem magnetischen X-Link System mit nur einem Handgriff. Profitieren Sie von dem optimierten Klang in lauten Umgebungen und von der ausgezeichneten Foto- und Videoqualität selbst bei schlechten Lichtverhältnissen.“

So lautet der Werbetext zum relativ neuen Outdoorsmartphone von CROSSCALL. Da das schon sehr verlockend klingt, habe ich diese Telefon mal für ca. 4 Wochen getestet und, um es vorwegzunehmen, ich war schon recht traurig, als ich es wieder zurück senden musste.

Wieder ein neues Ladekabel = ein erster Nachteil?!

Zuerst einmal war ich überrascht, dass es wieder ein neues Ladekabel braucht, weil der Micro-USB-Anschluss der anderen Telefone nicht passte. Das „Action X3“ wird nun durch den aktuellsten „Standard“ USB-C mit Strom befüllt. Hierbei ist für mich jedoch der Vorteil, dass der Stecker in alle Richtungen passt, ziemlich robust aussieht und auch gut stecken bleibt. Die anderen Ladekabel haben sich öfter mal so leicht ausgesteckt, dass ich nicht gemerkt habe, wenn das Handy im Auto nicht weiter geladen wurde. Was ich allerdings auch hier befürchte, dass die Abdichtklappe des USB-Port nicht lange hält und das Smartie dann wieder anfällig für Wasserschäden ist. Die vier Wochen hielt es aber erst einmal und ich würde mir beim Kauf eines neuen Phones jetzt immer eine induktive Ladestation mitbestellen. Diese gibt es auch für das CROSSCALL über oben beworbenen X-Link.

Umzug der Apps erfolgt problemlos beim Starten, teilweise aber nur über Google.

Neues Telefon = neue Installation aller Apps, so dachte ich mir das und hatte ehrlich Bedenken, ob ich mir den Stress für die vier Wochen Probezeit geben will. Doch Dank NFC an beiden Telefonen und teilweise auch der Googlesynchronisation ging alles ziemlich schnell und das Telefon war binnen 1-2 Stunden einsatzbereit. Ich hatte dann zwar immer wieder „Gelegenheit“ meine Passwörter für einige Apps zu suchen, doch auch dies konnte ich an dem Nachmittag eines trüben Sonntags gut erledigen.

CROSSCALL Action X3 im Unterwassertest

CROSSCALL Action X3 im Unterwassertest

CROSSCALL Action X3 im Unterwassertest

CROSSCALL Action X3 im Unterwassertest

Lasst die Tests beginnen!

Endlich geht es los. Die Testumgebungen für ein Outdoorsmartie sind in den kommenden Wochen fast ideal. Ich habe einige Wintertouren vor mir: Schneeschuhwandern und Ballonfahren in Österreich, Winter-Fotokurs in Schweden und immer mal wieder auf die Schwäbische Alb für ein kurzes Shooting. Da kann das CROSSCALL Action X3 zeigen, was es aushält. Hier nun meine Erfahrungen mit dem Telefon:

Was ich nach den wenigen Testtagen auf jeden Fall bestätigen kann:

wasserdicht = JA

stoßfest = JA

Kälteresistent = JA (bis -15°C in Schweden getestet und das Akku hielt gut durch)

– Die Kamera stieg im schwedischen Winter einfach mal kurz aus und zeigte „App kann nicht gestartet werden“ oder „Kamera nicht verfügbar“ an. Ob das nun an der Kälte oder an Android lag kann ich nicht sagen. Nach dreimaligem Neustart ging alles wieder problemlos.

Da nicht nur dem Smartphone, sondern auch mir kalt wird, probiere ich den Handschuhmodus aus. Dieser muss extra angeschaltet werden, funktioniert dann aber prima. Also braucht man keine Handschuhe mit diesen Extra-Wischfingern etc.. Bei Aufnahmen im Schnee oder im Wasser kann ich auch das Display sperren. Das hilft dabei keinerlei wirre Anzeigen und Funktionen zu bekommen. Fotografieren kann ich dann ncoh mit einem der „externen“ Knöpfe. Finde ich sehr praktisch! UND durch einfaches mehrmaliges Schütteln des Telefons, ist die Sperre wieder aufgehoben. Sieht lustig aus, ist aber sinnvoll.

CROSSCALL im Handschuhmodus

Im Handschuhmodus.

Wenn der Wind pfeift, ist die maximale Lautstärke beim Telefonieren nicht immer ausreichend und der oder die Anrufende schwer zu verstehen. Ich werde aber immer gut verstanden, die Umgebungsgeräusche filtert das Telefon ordentlich weg.

In normaler Umgebung treten bei den Gesprächen keinerlei Rauschstörungen auf. Was vielleicht auch am ausgezeichneten Empfang liegt. Sowohl die Telefonfunkzellen als auch die Internetverbindungen werden stabiler und weniger störungsanfällig angzapft, als ich es von meinem KYOCERA gewohnt bin. Zuerst bin ich überrascht, dass mir das CROSSCALL kein LTE anzeigt, aber 4G ist doch das schnellere LTE, was ich schnell lerne und auch zu schätzen weiß.

Sehr zu schätzen lerne ich auch den großen (32 GB) internen Speicher des Telefons. Ich habe keine Bedenken einfach noch mal eine APP zum Test zu installieren oder ein Video zu drehen. Platz ist genug und auch noch mit einer Micro-SD erweiterbar.

Auch in dunkler Umgebung sind noch brauchbare Fotos möglich.

Auch in dunkler Umgebung sind noch brauchbare Fotos möglich. Nicht Highend, aber zum zeigen in den SM ausreichend.

Auch in dunkler Umgebung sind noch brauchbare Fotos möglich.

Auch in dunkler Umgebung sind noch brauchbare Fotos möglich. Nicht Highend, aber zum zeigen in den SM ausreichend.

Apropos Video und Foto

Die Qualität der Hauptkamera finde ich für ein Outdoor-Smartphone ganz akzeptabel, die gedrehten Filmchen sind bei Tageslicht so gut, dass ich auch schon ein Bild daraus extrahiert und für einen Facebook-Post verwendet habe. Von meinem KYOCERA bin ich allerdings auch nicht verwöhnt, gerade was die Aufnahmen im Dunklen angeht. Hier ist das COSSCALL um Welten besser.

Crosscall action X3

Noch habe ich mehr action als das Telefon mitgemacht, doch traue ich ihm auch Einiges zu.

FAZIT: Ich würde mir das CROSSCALL mit einigem Zubehör (Ladestation, Radhalterung etc.) kaufen und dann mal beobachten, wie das Material meinen Ansprüchen stand hält. Richtige Action- und Unterwassernutzung konnte ich leider noch nicht ausprobieren, war das Wasser im Winter doch etwas zu kalt. ;)

Was ich mir noch wünschen würde, ist eine kleine aktivierbare Diode, die mir anzeigt, dass ich eine Nachricht oder einen Anruf hatte ohne ,dass ich immer das Display anschalten muss.

 

Was taugt die RICOH WG-4 für meine Zwecke?

halb unter Wasser

Schwierig aber machbar – halb unter Wasser zu fotografieren

Schon lange wollte ich mir ein wasserdichte, actiontaugliche Kamera zulegen, die nicht nur filmen kann, sondern deren Bilder ich auch mal für einen guten Druck nutzen kann. Als Gegner der Monopolisierung, kommt deswegen eine GoPro erst Mal nicht in Frage, auch weil ich mit dem kleinen Monitor nicht so klar komme, wie ich auf meiner Fotowoche im Passeiertal bei einem Gast testen durfte.

Ein Spontankauf war deswegen die WG-4 von RICOH, früher als Pentax gebaut. Der erste Einduck ist schon robust, die Bedienung geht leicht von der Hand und ich kann mir auch ein spezielles USER-Preset zusammenstellen. Was sehr schade ist, dass sie keine RAW-Daten aufzeichnen kann, also nur JPG zur Verfügung steht.

HDR Effekt

Spieleffekte direkt in der Kamera erzeugen geht auch.

4608 x 3456 Pixel sind zwar schon eine Menge, aber richtig zufriedenstellend ist es im Endeffekt nicht für mich. Bisher hab ich noch keine gute Möglichkeit gefunden, die Überschärfung abzustellen, die Fotos sehen auch bei der kleinsten ISO-Einstellung rauschig und komprimiert aus. Also nicht wirklich für meine Zwecke geeignet. Für die Verwendung im Web reicht es aber alle Mal aus.

Mit der Filmfunktion dagegen bin ich sehr zufrieden. Auch die Unterwassertauglichkeit ist gegeben und mit etwas Glück und Geduld kommen auch die von mir gewünschten Motive richtig ins Bild. Allerdings, als die Sonne mal direkt auf die Knipse schien und es auch generell sehr warm war, beschlugen die Linse und auch das hintere Display von Innen. Hat sich alles wieder gelegt, aber ich konnte die Kamera ein Zeitlang nicht nutzen, was natürlich verheerend sein kann.

FAZIT:

Es fehlt mir das RAW-Format, um Kompression und Schärfung selber zu bestimmen. Die Robustheit muss sich noch weiter bewähren, die Wasserdichtigkeit ist gut, aber ich werde weiter beobachten, warum die Feuchtigkeit im Inneren kondensieren kann.

Sehr gut, weil kurz, ist die Auslöseverzögerung, da hatte ich bisher noch keine Probleme oder Fehlschüsse, was ja bei Kompaktkameras nicht selbstverständlich ist.

Weiteres Zubehör zum Fernauslösen und Befestigen werde ich mir noch kaufen und dann weiter testen und sagen, ob ich eine Empfehlung aussprechen kann oder nicht. Der Nachfolger WG-5 ist ja schon auf dem Markt und wurde mir beim Verkauf als nicht besonders unterschiedlich zu meinem Model beschrieben.

Qualitativ ist aber meine Erwartung an druckreife Bilder nicht erfüllt worden.

UPDATE, Sept. 2015: Ich habe soeben die Kamera zurück geschickt und schaue bei der neuen, ob das Beschlagen der Linse und des Displays weiterhin vorkommt.

UPDATE, Oktober 2015: Geld wurde erstattet und ich kann nun wieder nach einer wasserdichten Kamera suchen :-(. Sehr lobenswert die Firma Foto-Video Sauter in München für ihre schnelle und kulante Hilfe!

Outdoor Smartphone KYOCERA Torque

KYOCERA torque

Das wasserdichte Outdoor Smartphone von KYOCERA – TESTFILM durch *KLICK* ansehen!

Lange habe ich mich schwer getan ein Smartphone zu kaufen und zu nutzen. Es sollte wasserdicht sein, stoßfest, KEIN Apple und schnelle Verbindungen via LTE ermöglichen. Ein Kyocera hatte ich schon länger auf dem US Markt beobachtet, aber hier gab es das nicht zu kaufen. UND dann, endlich im letzten Jahr, also 2016 kam ein Outdoorhandy welches für Baustellen geeignet ist, aber nicht so aussieht auch auf den deutschen Markt. Mein altes normale Outdoortelefon hatte auch grade letzten Sommer seine ersten Ausfallerscheinungen, also kaufte ich mir kurzerhand im September das Kyocera Torque (KC-S701).

Wasserdichtes Handy

Den Test auf Wasserdichtigkeit musste es gleich durchlaufen.

Ich möchte hier auch nicht lange fachsimpeln, sondern nur kurz meine Anwendungsgebiete sowie die Stärken und Schwächen des Telefons darstellen.

Stärken:

° wasserdicht und leidlich nutzbar für´s Fotografieren unter und im Wasser

° sturzfest, erprobt durch etliche Stürze auch während der Fahrt mit dem Fahrrad. (Ich hab mir allerdings eine Schutzfolie drüber „geklebt“)

° gute Sprachqualität

° schneller Prozessor

° guter Empfang

° Tethering mit W-Lan und Bluetooth ist schnell eingerichtet

° Speichererweiterung über Mikro-SD

Wasserdichtes Handy

Wasserdicht ist wichtig!

Wasserdichtes Handy

Erster Defekt nach gut einem Jahr intensiver Nutzung

Schwächen:

° Bildqualität nur mäßig und ab 400 ISO kaum noch nutzbar (wusste ich aber vorher)

° Akkulaufzeit , naja die versprochenen zweit Tage hält der Akku schon, aber auch nur, wenn ich nicht unterwegs bin und öfter neue Funkzonen ansteuere. Aber einen ganzen Tag hält es schon gut durch.

° Was eigentlich nicht passieren darf, die Abdeckung des (Lade)-USB-Anschlusses ist letztens abgerissen. Das Telefon ist mit Kappe immer noch wasserdicht, aber ich muss höllisch aufpassen, dass ich das kleine Ding nicht verliere.

UPDATE – Januar 2017:

Das Telefon spinnt immer öfter. Fährt gerne mal von allein herunter, verbraucht ziemlich viel Strom, sodass ich jetzt schon mindestens jeden Tag laden muss. Beim Laden mit einer Powerbank wird es sehr warm und schaltet dann auch mal den Ladevorgang einfach ab. Ist das normal???

Das beste Smartphone ist ja auch nur so gut wie sein Benutzer, klar UND wie die Apps die darauf arbeiten. Ich bin immer noch recht sparsam in der Auswahl meiner Applikationen und lösche nicht benutzte auch immer wieder von meinem Androiden. Hier nun eine Übersicht der Apps, die ich auf meinem Smartie nutze und für gut befinde:

° Canon Kamera connect (Verbindet meine wifi-taugliche DSLR mit dem Smartphone für Fernauslösungen und Bildversand)

° outdooractive (für die Outdoornavigation mit mindestens H-Empfang)

° YoWindow (afür die Wettervorhersage)

° wetter.info (als 2. Wetterapp)

° Sophos Security

° Reisekasse (als Ausgabentool für unterwegs und mit mehreren Reisenden)

° LunaSolCal mobile (Sonnen- und Mondaufgangsbestimmung etc.)

° Google Skymap (Sternenbilder entdecken und erkennen)

° Leo (Übersetzer und Wörterbuch)

° Kicker (muss ja wissen, was in der Fußballwelt los ist) … ist aber relativ langsam.

° Framelapse (zur Erstellung von Zeitrafferaufanahmen)

° beste Diktiergerät – best voice recorder (für Interviews)

UPDATE: Ich lese mich grad langsam in die Nachtfotografie ein und habe noch eine weitere APP dazu installiert: Star Walk 2 in der freeware Version. Der nächste Besuch in einem Sternenpark steht dann wohl bald an.

Dazu kommen natürlich noch die üblichen Social Media Apps, Nahverkehrs-/DB-Apps und was Google/Android so anbietet.

Was mir noch fehlt ist eine Kameraapplikation, die mich etwas mehr eingreifen lässt, wobei die Qualität der Kamera dadurch ja auch nicht verbessert werden kann.

Wer noch mag, schaut sich nun ein paar Beispielbilder an und kann mir gerne weitere Empfehlungen zum Thema Outdoor Smartphone geben.

Wasserdichtes Handy

Selbst mit der schwachen Kamera lassen sich noch ein paar witzige Bilder hin bekommen.

Wasserdichtes Handy

Beispielbild des Kyocera Torque

Wasserdichtes Handy

Beispielbild des Kyocera Torque

Wasserdichtes Handy

Beispielbild des Kyocera Torque