Outdoor Smartphone SIEMENS Gigaset GX290 – weder giga noch mega, eher enttäuschend.

Siemens GIGASET GX 290 im Foto-Einsatz

Siemens Gigaset GX 290 im Foto-Einsatz

Nach meinen guten Erfahrungen mit den Kyocera und CROSSCALL Smartphones musste nun wieder ein neues Telefon her. Ich hab kurz recherchiert und sogar einen deutschen Hersteller (*) gefunden. Siemens baut seit 2019 mit dem “GIGASET GX 290” ein outdoortaugliches Smartphone, so schreiben sie zumindest.

Die Verpackung bietet einen ersten guten Eindruck. Ein Pappkarton, der nach Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit aussieht und es wohl auch ist. Das Telefon liegt satt und schwer im Kasten, aber das hatte ich ja schon gewusst. Ca. 280 g. sind kein Federgewicht, aber für mich noch gut tragbar. Auch die Abmessungen (162,4 x 79 x 15,3 mm) passen gerade noch so in die (Outdoor)Hosentasche. Dafür liegt es gut in der Hand und macht einen wertigen Eindruck, auch nach gut sechs Monaten noch. Abnutzungserscheinungen am Telefon selber gibt es keine.

Das extra gekaufte Schutzglas des Siemens Gigaset GX 290

Das extra gekaufte Schutzglas des Siemens Gigaset GX 290 zerplatzte schon nach drei Tagen ohne Fremdeinwirkung an mehreren Stellen.

Mein erster Fehler!

Um das Display aus *Gorilla-Glas 3* noch besser zu schützen, habe ich mir direkt im Siemens-Shop das passende Schutzglas für knapp 20 € gekauft und aufgebracht. Das war das Erste was ohne Fremdeinwirkungen kaputt ging, ja fast gefährlich war, weil ich mir an den scharfen Kanten Ohren und Finger ritzen konnte. Das Telefon ist bis dahin wirklich nie runtergefallen oder wurde sonstwie misshandelt. Das Glas knackte einfach so und immer wieder an verschiedenen Stellen. Es sieht nach Spannungsrissen o.ä. aus.

Verwöhnt durchs KYOCERA Torque

Beim Kyocera Outdoor Telefon war ich es gewöhnt unter allen Bedingungen gut telefonieren zu können. Es hat einen super und speziellen Lautsprecher. Das Gigaset GX 290 hat leider einen sehr bescheidenen Lautsprecher. In normaler Umgebung kann ich mit dem Phone gar nicht telefonieren, ich verstehe so gut wie Nichts. Wenn alles rundherum ganz leise ist und ich mir das andere Ohr zu halte, geht´s einigermaßen. Leider kann ich das Telefon so GAR NICHT GEBRAUCHEN! Der Lautsprecher und das Mikro funktionieren gut, doch will ich nicht, dass immer alle alles mithören und zum Telefonieren ins Auto zur Freisprecheinrichtung gehen ist auch keine Alternative.

Der Siemens Service erklärte mir, dass es gegen Gehörschäden nicht lauter einzustellen geht und/oder ich wieder alles auf Anfang stellen soll. Das werde ich als Letztes versuchen und euch hier auf dem Laufenden halten. Wenn sich nichts ändert, kann ich das Siemens GIGASET GX 290 leider nicht nutzen! und auch nicht empfehlen!

Siemens Gigaset GX 290

Das Siemens Gigaset GX 290 im Spritzwassertest

Mein Minitest nach ca. 235 Stunden Betriebszeit

Im Alltag nutze ich das Smartphone ansich schon ziemlich häufig. Da wir öfter unterwegs sind, muss es auch immer wieder als mobiler Hotspot herhalten. Dank des wirklich großen Akkus klappt das auch hervorragend. Der ganz große Pluspunkt ist dieser Giga-Akku. Zwei Tage hält er mindestens bei normaler bis überdurchschnittlicher Nutzung auch mal als Wandernavigationsgerät z.B.
Was leider nicht auszureichen scheint, ist der Arbeitspeicher mit nur 3 GB. Das bedeutet schon öfter ziemlich lange Wartezeiten, bis die Apps reagieren. Hätte ich so nicht erwartet. Der Speicher ansich ist mit 32 GB für mich ausreichend und gut mit einer kleinen SD erweiterbar. Meine Fotos und Videos speichere ich gleich darauf und habe so den Festspeicher für die Anwendungen frei.

Apropos Video und Foto

Die Qualität der Hauptkamera finde ich für ein Outdoor-Smartphone ganz akzeptabel, die gedrehten Filmchen sind bei Tageslicht auch ganz annehmbar. Gegenüber meinem bisherigen KYOCERA ist es allemal besser, wenn auch nicht mit anderen Smartphone-Pixelboliden vergleichbar. Für einen kleinen Abdruck in einem Magazin reicht die Bildqualität aber sich auch aus.

Wasserdicht und auch unter Wasser bedienbar ist das Telefon auf jeden Fall. Dachte ich bis … siehe *UPDATE 1.

Richtig böse gestürzt ist es noch nicht, hat aber mehrere Runterfaller aus der Hosentasche schadlos überstanden.

Das Siemens Gigaset GX 290 nach dem Spritzwassertest

Das Siemens Gigaset GX 290 nach dem Spritzwassertest

Hier nun eine Übersicht der Apps, die ich auf meinem Smartie nutze und für gut befinde:

° Canon Kamera connect (Verbindet meine wifi-taugliche Canon-DSLR mit dem Smartphone für Fernauslösungen und Bildversand)
° komoot (für die Outdoornavigation)
° YoWindow (für die Wettervorhersage)
° Wettervorhersage von BACHA soft (als 2. Wetterapp)
° Sophos Security
° Reisekasse (als Ausgabentool für unterwegs und mit mehreren Reisenden) – Da muss ich mir bald ein neues suchen, weil die Version lange nicht erneuert wurde.
° LunaSolCal mobile (Sonnen- und Mondaufgangsbestimmung etc.)
° Stellarium (Sternenbilder entdecken und erkennen)
° natürlich die CORONA Warn APP
° für den nächsten Auslandsaufenthalt (z.B. Fotokurse in Schweden …) brauche ich jetzt die CovPass App
° Kicker (muss ja wissen, was in der Sportwelt los ist) … ist aber beim neuen Telefon relativ langsam.
° ADOBE Photoshop express um unterwegs die Bilder etwas zu optimieren. Diese App ist aber extrem langsam auf dem Gigaset GX 290 und stürzt auch gerne mal ab.
° Flora Incognita – zum Pflanzenbestimmen auf Wanderungen etc. – leider funktioniert die App nur mit stabiler Internetverbindung.
° DJI Go 4 – zum Fliegen mit meiner Drohne

Dazu kommen natürlich noch die üblichen Social Media Apps, Nahverkehrs-/DB-Apps und was Google/Android so anbietet. 

FAZIT:

Ich versuche jetzt das Gigaset noch mal auf Werkseinstellung zurückzusetzen und wenn dann das Telefonieren mit annehmbarer Lautstärke funktioniert, werde ich es behalten (*siehe UPDATE 1), ansonsten muss ich sehen, wie ich das Telefon zurückgeben kann und die Suche nach einem optimalen Outdoorsmartphone geht weiter.

Was ich mir noch wünschen würde:

  • eine kleine aktivierbare Diode, die mir anzeigt, dass ich eine Nachricht oder einen Anruf hatte ohne ,dass ich immer das Display anschalten muss.
  • Kompass
  • Barometer/Höhenmesser
  • Thermometer
  • bessere Kamera bei schlechtem Licht
  • größerer Arbeitsspeicher
  • bessere Unterwassertauglichkeit – keine beschlagenen Optiken (die Hauptkamera war schon zu Anfang öfter von beschlagen.
  • Akku, das auch bei Minusgraden länger hält – dieses verlor auch bei – 10°C schnell an Leistung

(*) Leider ist das GX 290 wohl das einzige Mobiltelefon von Siemens, welches nicht in Deutschland hergestellt wird.

*UPDATE 1 – 13.08.21

Nach der Rücksetzung auf Werkseintellung war es leider mit der Lautstärke nicht besser. Ich konnte mein/e Anrufer immer noch nicht verstehen. Dann machte ich für diesen Bericht noch den Spritzwassertest unter einem kleinen Wasserstrahl (siehe Foto oben) und wenig später war die Frontlinse beschlagen und über Nacht fiel das Outdoor-Smartphone vollständig aus. Ich musste es zurücksenden. Auf Kulanz kam gestern ein neues Siemens Gigaset GX290, leider ohne jede Erklärung! Ich bin gespannt, ob das andere nur ein Ausrutscher war oder der Telefonlautsprecher wirklich unbrauchbar ist!

*UPDATE 2 – 23.08.21

Ich habe nun das neue Telefon ein paar Tage in der Nutzung. Der Lautsprecher ist ok, meine Gesprächspartner sind normal zu verstehen. Nicht so gut wie mit dem KYOCERA, aber es lässt sich telefonieren. Ansonsten funktioniert auch alles normal bisher. Ich habe allerdings kein Schutzglas mehr gekauft und das Telefon noch nicht gewässert. Falls es weitere Zwischenfälle geben sollte, schreibe ich dazu das nächste Update.

Ich halte euch auf dem Laufenden und freue mich über eventuelle Erfahrungen von euch mit diesem Telefon.

 

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Vom Heiligenbild bis zum Sternenhimmel – HALBE® – Magnetrahmen aus Kirchen halten, was ihnen anvertraut wird.

Lange ist es her, dass ich Bilder einrahmen wollte und meine Wände damit schmücken. Durch meine neue Leidenschaft, die Nachtfotografie, kam ich mal wieder zu der Überlegung. Wenn ich nachts allein im Wald oder auf dem Feld stehe und die Belichtungszeit sich der Stundengrenze nähert, habe ich viel Zeit zum Nachdenken. Ich poste auch etwas verhalten Bilder auf Instagram und dort bevorzugt im Quadrat, so wie es alles anfing. Deshalb suchte ich Bilderrahmen, die einfach zu bestücken sind und die Quadratoption bieten.

Wie es in Kirchen in Rheinland-Pfalz begann und noch bis heute alles MADE IN GERMANY ist

Bei Halbe®-Rahmen fing alles auch schon viel früher an. Im Jahre 2021 feiert (mehr oder weniger) das Unternehmen seinen 75. Geburtstag. Und was so lange auf dem Markt ist, kann nicht schlecht sein, dachte ich mir. Die ersten Bilder im Rahmen waren die 1946 sehr beliebten Heiligenbilder. Heute ist die Firma selber zur Ikone aufgestiegen. Die 1973 durch Zufall von Heinrich Halbe erfundenen Magnetrahmen wurden umgehend zum Patent angemeldet. Der Handel war zu Anfang ziemlich skeptisch, aber Halbe verkaufte direkt an Künstler, Galerien, Museen und alle die ihre Fotos und andere Kunstwerke einfach und sicher rahmen wollten. Noch heute, nach 75 Jahren, werden die Rahmen in Deutschland gefertigt.

Halbe Bilder Rahmen in der Anwendung

Es braucht nicht viele Werkzeuge, um sein Bild in den passenden Rahmen zu bringen.

Die Firma geht mit der Zeit und ist Pionier in Sachen Onlineshop

Natürlich hat die HALBE-Rahmen GmbH heute auch einen Webshop, übrigens damals den ersten Bilderrahmen-Onlineshop der Branche. Ich selber bin von der Handhabung bei der Rahmenauswahl ziemlich begeistert. Warum und wieso, könnt ihr in dem kleinen Film sehen. Das herausragende Feature bei der Rahmenkonfiguration ist nämlich, dass ich gleich sehen kann, wie meine Fotos in welchem Rahmen wirken. Das habe ich bisher noch nicht gesehen. Wenn ihr einen ähnlichen Konfigurator kennt, schreibt mir das bitte in die Kommentare!

Halbe Bilder Rahmen in der Anwendung

Mit etwas Feingefühl und Genauigkeit bekommt ihr euer Foto schnell und sauber zugeschnitten.

Tipp vom Rahmenprofi den der ein oder die andere schon von meinen Fotokursen kennen könnte

Bis die eigenen Fotos so schön in den Magnetrahmen glänzen und deine Wohnung verschönern, dauert es gar nicht lange. Am zeitaufwendigsten ist für mich immer die Auswahl, welche Fotos es denn nun sein sollen. Das Durchforsten des Archivs, das Optimieren mit einem Bildbearbeitungsprogramm und dann noch den richtigen Druckdienstleister finden dauert alles viel länger als das Einlegen der fertig geschnittenen Fotos in den Magnetrahmen. Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, verwende ich für die Arbeiten beim Rahmen immer Handschuhe. Das verhindert lästige Fingerabdrücke auf den Abzügen und den Gläsern der Rahmen. Wenn der finale *KLICK* der einrastenden Magneten ertönt, ist das eigene kleine Kunstwerk fertig und eigentlich doch viel zu schade um in einer Ecke der Wohnung alleine “rumzuhängen”.  Wenn ihr den Platz habt, sucht euch also eine schöne freie Wand für mehrere eurer Bilder in den passenden Rahmen. Ein Tipp vom Halbe® -Rahmenprofi: ” Mischt keine Rahmenfarben nahe bei einander. Das macht das Ganze nur unruhig und lenkt von den eigentlichen Motiven ab!”

Halbe Bilder Rahmen in der Anwendung

Der finale Klick steht bevor!

Im Prinzip könnt ihr auch alles was ihr über´s Gestalten und Arrangieren eurer Fotos in meinen Fotokursen lernt, auf die Wandgestaltung mit verschiedenen Motiven anwenden! Wenn ihr noch mehr über diese traditionelle “Rahmenschmiede” (ja- es gibt auch Metallrahmen!) erfahren möchtet, schaut auf der Webseite vorbei und lasst euch inspirieren.

Sternenbilder in Magnetrahmen als Tryptichon angeordnet

Sternenbilder in Magnetrahmen als Tryptichon angeordnet

Vielen Dank an Halbe® – Rahmen, dass sie mich so gut beraten und die Rahmen kostenlos zur Verfügung gestellt haben. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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Outdoor Smartphone CROSSCALL action X3

CROSSCALL ACTION X3 im Test

Das CROSSCALL ACTION X3 im Test im winterlichen Dalarna/Schweden

“Das ACTION-X3 ist wasserdicht, widerstandsfähig und bietet eine lange Betriebsdauer. Sein kompaktes Format und seine innovative Technologie zeugen von seiner Outdoor-DNA. Befestigen und laden Sie Ihr Smartphone und übertragen Sie Ihre Daten mit dem magnetischen X-Link System mit nur einem Handgriff. Profitieren Sie von dem optimierten Klang in lauten Umgebungen und von der ausgezeichneten Foto- und Videoqualität selbst bei schlechten Lichtverhältnissen.”

So lautet der Werbetext zum relativ neuen Outdoorsmartphone von CROSSCALL. Da das schon sehr verlockend klingt, habe ich diese Telefon mal für ca. 4 Wochen getestet und, um es vorwegzunehmen, ich war schon recht traurig, als ich es wieder zurück senden musste.

Wieder ein neues Ladekabel = ein erster Nachteil?!

Zuerst einmal war ich überrascht, dass es wieder ein neues Ladekabel braucht, weil der Micro-USB-Anschluss der anderen Telefone nicht passte. Das „Action X3“ wird nun durch den aktuellsten „Standard“ USB-C mit Strom befüllt. Hierbei ist für mich jedoch der Vorteil, dass der Stecker in alle Richtungen passt, ziemlich robust aussieht und auch gut stecken bleibt. Die anderen Ladekabel haben sich öfter mal so leicht ausgesteckt, dass ich nicht gemerkt habe, wenn das Handy im Auto nicht weiter geladen wurde. Was ich allerdings auch hier befürchte, dass die Abdichtklappe des USB-Port nicht lange hält und das Smartie dann wieder anfällig für Wasserschäden ist. Die vier Wochen hielt es aber erst einmal und ich würde mir beim Kauf eines neuen Phones jetzt immer eine induktive Ladestation mitbestellen. Diese gibt es auch für das CROSSCALL über oben beworbenen X-Link.

Umzug der Apps erfolgt problemlos beim Starten, teilweise aber nur über Google.

Neues Telefon = neue Installation aller Apps, so dachte ich mir das und hatte ehrlich Bedenken, ob ich mir den Stress für die vier Wochen Probezeit geben will. Doch Dank NFC an beiden Telefonen und teilweise auch der Googlesynchronisation ging alles ziemlich schnell und das Telefon war binnen 1-2 Stunden einsatzbereit. Ich hatte dann zwar immer wieder „Gelegenheit“ meine Passwörter für einige Apps zu suchen, doch auch dies konnte ich an dem Nachmittag eines trüben Sonntags gut erledigen.

CROSSCALL Action X3 im Unterwassertest

CROSSCALL Action X3 im Unterwassertest

CROSSCALL Action X3 im Unterwassertest

CROSSCALL Action X3 im Unterwassertest

Lasst die Tests beginnen!

Endlich geht es los. Die Testumgebungen für ein Outdoorsmartie sind in den kommenden Wochen fast ideal. Ich habe einige Wintertouren vor mir: Schneeschuhwandern und Ballonfahren in Österreich, Winter-Fotokurs in Schweden und immer mal wieder auf die Schwäbische Alb für ein kurzes Shooting. Da kann das CROSSCALL Action X3 zeigen, was es aushält. Hier nun meine Erfahrungen mit dem Telefon:

Was ich nach den wenigen Testtagen auf jeden Fall bestätigen kann:

wasserdicht = JA

stoßfest = JA

Kälteresistent = JA (bis -15°C in Schweden getestet und das Akku hielt gut durch)

– Die Kamera stieg im schwedischen Winter einfach mal kurz aus und zeigte „App kann nicht gestartet werden“ oder „Kamera nicht verfügbar“ an. Ob das nun an der Kälte oder an Android lag kann ich nicht sagen. Nach dreimaligem Neustart ging alles wieder problemlos.

Da nicht nur dem Smartphone, sondern auch mir kalt wird, probiere ich den Handschuhmodus aus. Dieser muss extra angeschaltet werden, funktioniert dann aber prima. Also braucht man keine Handschuhe mit diesen Extra-Wischfingern etc.. Bei Aufnahmen im Schnee oder im Wasser kann ich auch das Display sperren. Das hilft dabei keinerlei wirre Anzeigen und Funktionen zu bekommen. Fotografieren kann ich dann ncoh mit einem der “externen” Knöpfe. Finde ich sehr praktisch! UND durch einfaches mehrmaliges Schütteln des Telefons, ist die Sperre wieder aufgehoben. Sieht lustig aus, ist aber sinnvoll.

CROSSCALL im Handschuhmodus

Im Handschuhmodus.

Wenn der Wind pfeift, ist die maximale Lautstärke beim Telefonieren nicht immer ausreichend und der oder die Anrufende schwer zu verstehen. Ich werde aber immer gut verstanden, die Umgebungsgeräusche filtert das Telefon ordentlich weg.

In normaler Umgebung treten bei den Gesprächen keinerlei Rauschstörungen auf. Was vielleicht auch am ausgezeichneten Empfang liegt. Sowohl die Telefonfunkzellen als auch die Internetverbindungen werden stabiler und weniger störungsanfällig angzapft, als ich es von meinem KYOCERA gewohnt bin. Zuerst bin ich überrascht, dass mir das CROSSCALL kein LTE anzeigt, aber 4G ist doch das schnellere LTE, was ich schnell lerne und auch zu schätzen weiß.

Sehr zu schätzen lerne ich auch den großen (32 GB) internen Speicher des Telefons. Ich habe keine Bedenken einfach noch mal eine APP zum Test zu installieren oder ein Video zu drehen. Platz ist genug und auch noch mit einer Micro-SD erweiterbar.

Auch in dunkler Umgebung sind noch brauchbare Fotos möglich.

Auch in dunkler Umgebung sind noch brauchbare Fotos möglich. Nicht Highend, aber zum zeigen in den SM ausreichend.

Auch in dunkler Umgebung sind noch brauchbare Fotos möglich.

Auch in dunkler Umgebung sind noch brauchbare Fotos möglich. Nicht Highend, aber zum zeigen in den SM ausreichend.

Apropos Video und Foto

Die Qualität der Hauptkamera finde ich für ein Outdoor-Smartphone ganz akzeptabel, die gedrehten Filmchen sind bei Tageslicht so gut, dass ich auch schon ein Bild daraus extrahiert und für einen Facebook-Post verwendet habe. Von meinem KYOCERA bin ich allerdings auch nicht verwöhnt, gerade was die Aufnahmen im Dunklen angeht. Hier ist das COSSCALL um Welten besser.

Crosscall action X3

Noch habe ich mehr action als das Telefon mitgemacht, doch traue ich ihm auch Einiges zu.

FAZIT: Ich würde mir das CROSSCALL mit einigem Zubehör (Ladestation, Radhalterung etc.) kaufen und dann mal beobachten, wie das Material meinen Ansprüchen stand hält. Richtige Action- und Unterwassernutzung konnte ich leider noch nicht ausprobieren, war das Wasser im Winter doch etwas zu kalt. ;)

Was ich mir noch wünschen würde, ist eine kleine aktivierbare Diode, die mir anzeigt, dass ich eine Nachricht oder einen Anruf hatte ohne ,dass ich immer das Display anschalten muss.

 

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Outdoor Smartphone KYOCERA Torque

KYOCERA torque

Das wasserdichte Outdoor Smartphone von KYOCERA – TESTFILM durch *KLICK* ansehen!

Lange habe ich mich schwer getan ein Smartphone zu kaufen und zu nutzen. Es sollte wasserdicht sein, stoßfest, KEIN Apple und schnelle Verbindungen via LTE ermöglichen. Ein Kyocera hatte ich schon länger auf dem US Markt beobachtet, aber hier gab es das nicht zu kaufen. UND dann, endlich im letzten Jahr, also 2016 kam ein Outdoorhandy welches für Baustellen geeignet ist, aber nicht so aussieht auch auf den deutschen Markt. Mein altes normale Outdoortelefon hatte auch grade letzten Sommer seine ersten Ausfallerscheinungen, also kaufte ich mir kurzerhand im September das Kyocera Torque (KC-S701).

Wasserdichtes Handy

Den Test auf Wasserdichtigkeit musste es gleich durchlaufen.

Ich möchte hier auch nicht lange fachsimpeln, sondern nur kurz meine Anwendungsgebiete sowie die Stärken und Schwächen des Telefons darstellen.

Stärken:

° wasserdicht und leidlich nutzbar für´s Fotografieren unter und im Wasser

° sturzfest, erprobt durch etliche Stürze auch während der Fahrt mit dem Fahrrad. (Ich hab mir allerdings eine Schutzfolie drüber “geklebt”)

° gute Sprachqualität

° schneller Prozessor

° guter Empfang

° Tethering mit W-Lan und Bluetooth ist schnell eingerichtet

° Speichererweiterung über Mikro-SD

Wasserdichtes Handy

Wasserdicht ist wichtig!

Wasserdichtes Handy

Erster Defekt nach gut einem Jahr intensiver Nutzung

Schwächen:

° Bildqualität nur mäßig und ab 400 ISO kaum noch nutzbar (wusste ich aber vorher)

° Akkulaufzeit , naja die versprochenen zweit Tage hält der Akku schon, aber auch nur, wenn ich nicht unterwegs bin und öfter neue Funkzonen ansteuere. Aber einen ganzen Tag hält es schon gut durch.

° Was eigentlich nicht passieren darf, die Abdeckung des (Lade)-USB-Anschlusses ist letztens abgerissen. Das Telefon ist mit Kappe immer noch wasserdicht, aber ich muss höllisch aufpassen, dass ich das kleine Ding nicht verliere.

UPDATE – Januar 2017:

Das Telefon spinnt immer öfter. Fährt gerne mal von allein herunter, verbraucht ziemlich viel Strom, sodass ich jetzt schon mindestens jeden Tag laden muss. Beim Laden mit einer Powerbank wird es sehr warm und schaltet dann auch mal den Ladevorgang einfach ab. Ist das normal???

Das beste Smartphone ist ja auch nur so gut wie sein Benutzer, klar UND wie die Apps die darauf arbeiten. Ich bin immer noch recht sparsam in der Auswahl meiner Applikationen und lösche nicht benutzte auch immer wieder von meinem Androiden. Hier nun eine Übersicht der Apps, die ich auf meinem Smartie nutze und für gut befinde:

° Canon Kamera connect (Verbindet meine wifi-taugliche DSLR mit dem Smartphone für Fernauslösungen und Bildversand)

° outdooractive (für die Outdoornavigation mit mindestens H-Empfang)

° YoWindow (afür die Wettervorhersage)

° wetter.info (als 2. Wetterapp)

° Sophos Security

° Reisekasse (als Ausgabentool für unterwegs und mit mehreren Reisenden)

° LunaSolCal mobile (Sonnen- und Mondaufgangsbestimmung etc.)

° Google Skymap (Sternenbilder entdecken und erkennen)

° Leo (Übersetzer und Wörterbuch)

° Kicker (muss ja wissen, was in der Fußballwelt los ist) … ist aber relativ langsam.

° Framelapse (zur Erstellung von Zeitrafferaufanahmen)

° beste Diktiergerät – best voice recorder (für Interviews)

UPDATE: Ich lese mich grad langsam in die Nachtfotografie ein und habe noch eine weitere APP dazu installiert: Star Walk 2 in der freeware Version. Der nächste Besuch in einem Sternenpark steht dann wohl bald an.

Dazu kommen natürlich noch die üblichen Social Media Apps, Nahverkehrs-/DB-Apps und was Google/Android so anbietet.

Was mir noch fehlt ist eine Kameraapplikation, die mich etwas mehr eingreifen lässt, wobei die Qualität der Kamera dadurch ja auch nicht verbessert werden kann.

Wer noch mag, schaut sich nun ein paar Beispielbilder an und kann mir gerne weitere Empfehlungen zum Thema Outdoor Smartphone geben.

Wasserdichtes Handy

Selbst mit der schwachen Kamera lassen sich noch ein paar witzige Bilder hin bekommen.

Wasserdichtes Handy

Beispielbild des Kyocera Torque

Wasserdichtes Handy

Beispielbild des Kyocera Torque

Wasserdichtes Handy

Beispielbild des Kyocera Torque

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