Wollt ihr auch mal Sterne zählen? Den Mond aufgehen sehen? Oder euch in stockfinsterer Nacht einer Ruine nähern? Ich nehme euch mit unter den Sternenhimmel von Bad Urach auf der Schwäbischen Alb.

Termine für das Frühjahr 2021 sind in der Planung!

Nachtfotografie Schwäbische Alb - Oberes Donautal

Sternenhimmel über dem Donaubergland im Tal der Jungen Donau.

Ihr möchtet in die Welt der einfachen Sternenfotografie eintauchen und diese Faszination live erleben und erlernen? Dann ist dieser Workshop auf der Schwäbischen Alb genau das Richtige für euch!
Sternen- oder Astrofotografie mit einfachen Mitteln möchte ich euch an diesem Abend näher bringen. Vielleicht denkt ihr bei Astrofotografie gleich an große Teleskope und teure Spezialkameras mit denen sich spektakuläre Himmelsobjekte fotografieren lassen. Das funkioniert natürlich auch, doch wie es auch wesentlich einfacher und trotzdem beeindruckend geht, lernt ihr in meinem einnächtigen Workshop. Und Workshop heißt, dass ihr nicht nur von mir beschallt werdet, sondern selber den Finger auf den (Fern-)Auslöser legt.

Fotokurs Nachtfotografie Schwäbische Alb

Nachthimmel über der Burgruine Hohenurach auf der Schwäbischen Alb.

Für wen ist der Abend-/Nachtfotografieworkshop geeignet?

Fortgeschrittene Hobbyfotografen, die sich gerne näher mit Langzeitbelichtungen vom Stativ befassen oder die Schönheit der blauen Stunde einfangen möchten. Etwas Erfahrung im halbautomatischen Blendenvorwahlmodus und der Besitz eines Fernauslösers ist hilfreich! Vielleicht könnt ihr auch den *blubb* von BULB unterscheiden!?

Was wird vermittelt?

Einfache, aber wirkungsvolle Gestaltungsregeln, sowie grundlegende Kenntnisse zum Thema digitale Fotografie, um auch schwierige Lichtsituationen im offenen Gelände zu meistern, denn der Outdooraspekt kommt auch in der Nacht nicht zu kurz. Neue Möglichkeiten eurer Digitalkamera werden euch eröffnet.
Am Abend lernt ihr, wie ihr euch vorab den optimalen Standort für die Fotografie im Dunkeln aussucht und auch schon in der Dämmerung dramatische Fotos machen könnt. Eine gemeinsame Bildbearbeitung am Rechner wird es aus Zeitgründen nicht geben, aber ich kann euch Tipps anhand von konkreten Beispielen geben.

Sternenfotografie Fotokurs Schwäbische Alb

Auf der Schwäbischen Alb gibt es noch Orte mit ganz wenig Lichtverschmutzung.

Bitte mitbringen!

Neben dem Interesse für die Nachtfotografie solltest Du folgendes mitbringen:

  • Grundlegende Kenntnisse zur Fotografie und zum Umgang mit eurer DSLR oder DSLM

  • Fotoausrüstung (DSLR – oder DSLM – Kamera mit Bedienungsanleitung, volle Akkus, leere Speicherkarten, Fotorucksack/-tasche …)

  • möglichst lichtstarke Objektive im Weitwinkelbereich

  • stabiles Stativ

  • Fernauslöser oder Smartphone-App passend zur Kamera

  • Taschenlampe / Stirnlampe

  • Outdoorausrüstung (festes Schuhwerk, warme, wetterfeste Jacke, schmutzunempfindliche Hose)

  • evtl. Sitzunterlagen (auch zum draufknien geeignet)

  • Thermoskanne für ein warmes Getränk

  • Ganz viel Neugier auf spannende Natur- und Fotoerlebnisse

Ihr benötigt keinerlei astronomische Vorkenntnisse, da ich im Seminar auf alle relevanten Dinge eingehen werde, die ihr für den Einstieg in die Nacht- und Astrofotografie braucht. Der Workshop wird und kann aus Zeitgründen jedoch keine generelle Einführung in die Fotografie sein. Daher ist es von Vorteil, wenn ihr bereits Kenntnisse und Erfahrungen mit dem Fotografieren bei Tageslicht habt. Insbesondere für die Fotografie in der Nacht solltet ihr eure Kamera gut kennen, da ich gerade im Dunkeln bei mir fremden Systemen nur bedingt helfen kann. Probiert daher doch vorher einfach mal, die wichtigsten Funktionen eurer Kamera im Dunkeln zu finden! Ich gehe diese auch ganz zu Anfang unseres Workshops noch mal mit euch theoretisch durch, hilfreich ist es aber immer, wenn ihr euer Kamerahandbuch mitbringt, um im Notfall bestimmte Funktionen nachlesen zu können.

Jugendherberge Bad Urach

Herzlich und sonnig empfangen wir euch an der Jugendherberge in Bad Urach

Fakten:

Fragen zum Workshop richtet ihr bitte direkt an mich.

Mindestteilnehmerzahl: 4 Personen
Maximalteilnehmerzahl: 10 Personen
Kosten pro Person 99 € (inkl. Verpflegung)
Getränke und Snacks für den Theorieteil und was Wärmendes, wenn nötig, für den Praxisteil werden bereitgestellt. Aus Gründen des Umweltschutzes bitten ich euch, für unterwegs eine geeignete Lunchbox und Trinkflasche mitzubringen.
Wer eine oder mehrere Nächte in der Jugendherberge verbringen möchte, gibt dies bitte bei der Buchung in der Jugendherberge an und reist etwas früher zum Check-In nach Bad Urach. Für die Übernachtung ist eine Mitgliedschaft im Deutschen Jugendherbergswerk Voraussetzung.
Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich!
Treffpunkt: Jugendherberge Bad Urach
Seltbachstr. 9
72574 Bad Urach

Dauer des Nachtworkshops: Je nach Jahreszeit beginnen wir zwischen 16 und 18.30 Uhr und beenden den Workshop ca. 5 Stunden später.

Fotokurs Nachtfotografie Schwäbische Alb

Nachthimmel über der Burgruine Hohenurach auf der Schwäbischen Alb.


VERTRAGSBEDINGUNGEN Fotoworkshop in Eigenregie

Thomas Rathay PhotoDesign
Holderbuschweg 48
D-70563 Stuttgart
Telefon: +49 711 97 14 007
Mobiltelefon: +49 176 244 923 16
E-Mail: fotokurs(at)thomas-rathay.de
Steuernummer 95450/18330

AGB | Vertragsbedingungen zum Fotoworkshop in Bad Urach
Ich bin kein Reiseveranstalter. Sie buchen über ihn nur einen Fotoworkshop. Ich biete Ihnen nur das gesamte Fotoworkshop-Programm an den angegebenen Orten an. Für die Buchung einer Unterkunft sowie An- und Abreise und eventueller Transfers sind Sie selbst verantwortlich. Selbstverständlich helfe ich Ihnen gerne bei der Organisation.
Anmeldung
Anmeldeschluss zu einem Workshop ist spätestens 3 Wochen vor Beginn des Workshops am jeweiligen Zielort. Mit der Übermittlung eines Buchungsauftrages bieten Sie mir, Thomas Rathay PhotoDesign den verbindlichen Abschluss eines Vertrages. Zum Workshop kann sich jeder Teilnehmer per Email anmelden. Die Anmeldung erfolgt durch die Anmelder/In auch für alle in der Anmeldung mit auf geführten Personen, für deren Vertragsverpflichtungen die Anmelder/In wie für ihre eigenen Verpflichtungen einsteht. Über den Vertragsschluss informiere ich Sie mit einer Buchungsbestätigung.
Stornierung durch den Kunden / Ersatzperson
Sie können jederzeit vor Beginn des Fotokurses vom Vertrag zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei mir, Thomas Rathay PhotoDesign. Ihnen wird aus Beweisgründen dringend empfohlen, den Rücktritt schriftlich, gerne per E-Mail, zu erklären. Bei Stornierung bis 20 Tage vor Kursbeginn werden 20% der Workshopkosten einbehalten. Bei Stornierung bis 10 Tage vor Kursbeginn werden 50% der Workshopkosten einbehalten. Danach und auch bei Nichtteilnahme sind die Gesamtkosten fällig. Selbstverständlich kann der Teilnehmende auch einen zahlenden Ersatzteilnehmenden benennen, der seinen Kursplatz für ihn einnimmt.
Rücktritt durch den Kursleiter
Bei Nichterreichen der Mindest-Teilnehmerzahl behält der Kursleiter sich vor, den Fotoworkshop entfallen zu lassen. Dies wird jedoch den teilnehmenden Personen auch spätestens 14 Tage vor dem Reiseantritt mitgeteilt. Bereits gezahlte Kursgebühren werden dann umgehend in vollem Umfang zurückerstattet. Weiterhin bin ich, Thomas Rathay PhotoDesign, berechtigt, den Fotoworkshop kurzfristig abzusagen, wenn nicht vorhersehbare Umstände eintreten, die den Ablauf des Kurses nur teilweise oder gar nicht ermöglichen. Auch dann erhalten Sie bereits gezahlte Gebühren zurück. Es entstehen Ihnen keine weiteren Unkosten. Ansprüche an den Veranstalter bestehen keine.
Wenn ein Workshopteilnehmer den Anforderungen nicht genügt oder ungeachtet einer Abmahnung durch mich, Thomas Rathay PhotoDesign, die Durchführung des Workshop erheblich stört oder sich grob vertragswidrig verhält, so hat der Kursleiter das Recht dem Teilnehmer fristlos zu kündigen. Der Anspruch des Reisepreises bleibt dem Veranstalter erhalten. Eventuell ersparte Aufwendungen werden dem Teilnehmer gutgeschrieben.
Haftung
Die Teilnahme an dem gebuchten Fotoworkshop geschieht auf eigene Gefahr. Ich als Kursleiter übernehme keinerlei Haftung im Falle von Krankheit, Unfall oder höherer Gewalt. Auch kann keine Haftung für Diebstahl, Schäden oder Verlust persönlicher Gegenstände übernommen werden.
Es erfolgt keine Rückerstattung der Kursgebühren bei Ereignissen, die durch höhere Gewalt herbeigeführt werden, bei Abweichungen vom Kursprogramm, oder bei schlechtem Wetter welches die fotografischen Möglichkeiten einschränkt.
Workshop-Material
Das zur Verfügung gestellte Workshop-Material sowie sämtliche im Seminar vermittelte Inhalte sind
urheberrechtlich geschützt. Sie dürfen ausschließlich für private Zwecke verwendet und nicht an
Dritte weitergegeben, veröffentlicht oder vervielfältigt werden, auch nicht auszugsweise. Eine
Nutzung für kommerzielle Zwecke ist ausdrücklich untersagt.
Im Rahmen des Workshops können vom Veranstalter oder von anderen Teilnehmern zur
Dokumentation Fotos oder Videos aufgenommen werden, auf denen auch Personen zu erkennen
sind. Diese können den Teilnehmern im Nachgang der Veranstaltung zur Verfügung gestellt werden.
Willigt der Teilnehmer nicht in diese Verteilung oder deren Veröffentlichung auf Blogs oder sozialen
Medien ein, so teilt er dies dem Veranstalter explizit VOR Beginn des Workshops mit.

Sternenhimmel über dem ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen.

Sternenhimmel über dem ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen.

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Bücher zum Thema Fotografie

Inhaltsverzeichnis:


Titelbild Foodfotografie Buch

*KLICK* auf das Bild führt zur Leseprobe (PDF)

*Foodfotografie – Genuss und Lifestyle in Szene setzen* erschienen im Rheinwerk Verlag 2019

Mit dem Untertitel des Buches ist eigentlich schon alles gesagt. Maria Panzer kennt sich mit Lebensmitteln aus, hat sie doch Ernährungswissenschaften studiert. So trocken, wie sich ihr wissenschaftlicher Titel anhört geht es in ihrem Buch bei Weitem nicht zu. Sie ist seit geraumer Zeit freie Foodfotografin und gibt ihr Wissen in diesem Buch verständlich weiter. Auch bei ihr steht am Anfang die Technik. Genau wie in meinen realen Fotokursen steht auch in ihrem Buch die Auseinandersetzung mit der Kamera, den Objektiven und der richtigen Belichtung am Anfang des Lernens. Ein anderer Exkurs zur allgemeinen Bildgestaltung und Komposition folgt im weiteren Verlauf. Das Hauptaugenmerk liegt aber auf den beiden Blöcken Foodstyling und Setstyling.

Die Frage: “Warum Sie Ihr Essen stylen sollten.” beantwortet Sie mit einem Satz: “Die Grundvoraussetzung für schöne Foodfotos ist ein hübsches und ansprechend angerichtetes Essen.” Doch sie lässt uns damit nicht so einfach stehen. Neben den Stylingtipps, die das Essen trotzdem noch genießbar lassen – darauf legt Maria Panzer sehr viel Wert! – bekommen wir in dem 350 Seiten dicken Buch auch Einkauf- und Kochtipps. Denn ihre und auch meine Meinung ist es, dass jeder kochen kann und dieses auch das Fotografieren der Gerichte vereinfacht. Ein wahrer und beruhigender Satz im Buch lautet auch, wenn das fertige Foodfoto beim ersten Mal vielleicht nicht so überzeugt, sollte man dennoch das Essen genießen und sich daran erfreuen können.

Das Thema Setstyling soll anregen mit seinem Bild Geschichten zu erzählen und Emotionen zu wecken. Hilfreich sind hier ihre schön bebilderten Beispiele verschiedener Sets in Verbindung mit Ausrüstungs- und Selbstbautipps. Apropos Tipps: Ein Tipp von Maria ist es, vor dem eigentlichen Foto das Set immer schon fertig mit einem Dummy einzurichten und die Beleuchtung zu setzen. Das mache ich auch immer so, wenn ich in Restaurants fotografiere. Dann geht das eigentliche Fotografieren schneller, die Essen welken, schmelzen und verblassen nicht auf den Tellern und manchmal kommen auch noch ganz andere Bilder aus dem Vorabschuss heraus. Diese drei Bilder waren wirklich nur zum Einleuchten gedacht, ich fand sie aber auch durchaus auf Instagram zeigenswert.

 

 

 

 

Gerade auch für Instagram gibt die Autorin gute Tipps … wie man sich dort präsentiert, aber auch wie man generell seinen eigenen Stil in der Foodfotografie finden und festigen kann. Alles in allem ein sehr hilfreiches, verständlich und unterhaltsam geschriebenes Buch zum Thema Fotografieren von Essen. Es gibt einen kleinen Punkt, der mir persönlich nicht so gefällt. Ich mag keine “Anglizismen” und die schönen Rubriken im Buch heißen leider “ALL YOU NEED”, “Take away” mit “Dos” und “Don´ts” und viele weitere englische Begriffe, die aber am Ende doch verständlich sind. Wer nun von mir ein paar Foodfotos sehen mag, geht auf meine Businesswebseite. Wer mehr von Maria Panzer sehen möchte, schaut auf ihrer Webseite vorbei. Und wer Anregungen für die Draussenküche möchte, schaut bei Outdoor-Hochgenuss vorbei.


*Fotografieren mit Drohnen* aus dem RHEINWERK Verlag

*KLICK* auf das Bild führt zur Leseprobe!

*Fotografieren mit Drohnen*, erschienen 2019 im Rheinwerk Verlag

In diesem Jahr war es soweit. Ich habe mir einen Copter, eine Drohne zugelegt und wollte mich vor dem Start natürlich umfassend informieren, was ich damit alles machen und fotografieren kann oder auch nicht darf. Das Buch der sechs Autoren und Drohnenfotografen André Alexander Baumann, Johannes Hulsch, Kevin Krautgartner, Julius Krebs, Sebastian Sperner, Michael Schauer kam mir daher gerade recht. Ist es doch erst in diesem Jahr (2019) erschienen und also brandaktuell.

Schon die Einführung ist für mich als Flugnovizen sehr hilfreich und gibt mir einen ersten Einblick in die “zu tun und zu lassen” Dinge des Kopterfliegens. Richtig beeindruckend wird es dann, wenn vier der Autoren ihr bestes Bild vorstellen. Die  weiteren Kapitelüberschriften “Naturschauspiele”, “Mit der Drohne um die Welt”, “Verwunschene Landschaften”, “Formen und Strukturen” sowie “Neue Blickwinkel” lassen erahnen, dass viele schöne abgehobene Fotos von am Boden gebliebenen Fotografen gezeigt werden.

Beim Lesen der Kapitel wurde mir gleich klar, dass auch das Fotografieren mit dem fliegenden Auge stilbildend sein kann. Einige der Fotos gefallen mir richtig gut ( z.B. S. 21 die Abendstimmung über Rieseneck oder S. 79 die Bilder der Faröer, die auch in der Leseprobe zu finden sind) andere dagegen sind nicht so mein Geschmack, weil sie vielleicht etwas zu künstlerisch, abstrakt sind. Aber es ist zu merken, dass jeder der Fotografen sich seinen Drohenfotostil erarbeitet hat.

Am Ende des Buches geben die Jungs noch einen kleinen Exkurs ins Filmen mit den Drohnen und der renommierte Rechtsanwalt Wolfgang Rau schreibt noch einige Seiten über die Rechtsvorschriften, Ver- und Gebote. Hier mal der erste Satz seines Fazits:
“Durch die seit 2017 geltende Rechtslage ist es nicht mehr möglich, einen Mutikopter zu erwerben, gleich auszupacken und einen ersten Flug starten zu lassen, sofern man den Flug nicht auf eigenen Garten in geringer Höhe beschränkt, z.B. zum Ausprobieren.”

Das und weitergehende Recherche war für mich der ausschlaggebende Fakt, dass ich meinen Kopter wohl ungenutzt wieder verkaufen werde und mir die ganzen Genehmigungsgänge, Formulare und Polizeitelefonate erspare. Ich finde es sehr schade, werde aber meinen Kindheitstraum begraben, um nicht in eine Klagefalle zu tappen. Was mir bleibt, sind die herrlichen Fotografien in diesem Buch anzusehen und weiter vom Fliegen zu träumen.


*KLICK* auf das Bild führt zur Leseprobe!

Ibarionex Perello – Mit Leidenschaft und Planung zum eigenen fotografischen Workflow

*MEIN FOTO – Mit Leidenschaft und Planung zum eigenen fotografischen Workflow* von Ibarionex Perello, erschienen im dpunkt.verlag

Ibarionex Perello seit 25 Jahren Berufsfotograf und Fotograf mit Leidenschaft in den USA. Dazu möchte ich gleich an meinen Anfang ein Zitat vom Ende des Buches setzen:
” Auch wenn es so manchen überraschen mag, bedeutet mir nicht das was ich in meiner Karreiere erreicht habe, am meisten, sondern diese ruhigen und einsamen Momente, in denen ich eine Straße entlanglaufe, etwas Wunderbares vor mir geschehen sehe und es mir gelingt, dies mit meiner Kamera festzuhalten. Diese Augenblicke sind nicht nur für immer in mein Gedächtnis eingebrannt, sondern, wenn ich Glück habe, sogar in den  Fotos zu sehen, die dabei entstanden sind.”

Mehr brauche ich eigentlich zu dem Buch nicht sagen. Der Autor wiederholt oft mantrahaft wie wichtig es ist, die Technik zu beherrschen, um die kreative Gehirnhälfte besser zu “hören”. Genauso, wie ich es in meinen Fotokursen auch immer versuche. Einige wenige, aber entscheidende Bedienelemente und Hintergründe der Kamera müssen verinnerlicht sein, dann ist die Kreativität viel leichter zu entfalten. Perello ist auch ein Verfechter der immer gleichen Grundeinstellungen. Er stellt seine Kamera vor dem Losziehen immer auf seine passenden Grundeinstellungen. D.h. Blende 5,6 und die ISO so hoch, dass die Verschlusszeit nicht länger als 1/200 Sekunde sein wird und den Weißabgleich, auf die zu erwartende Farbtemperatur (Tageslicht, bewölkt etc.). Dieser Arbeitsablauf hat sich bei ihm so ins Gehirn gemeiselt (in die linke Gehirnhälfte), dass diese funktioniert und wenig Energie verbraucht. Also kann die rechte, die kreative Hirnhälfte unbeschwerter arbeiten.

Ein weiterer immer wiederkehrender Satz im Buch lautet: ” Im Grunde ist jeder imstande, ein wirklich gutes Bild zu machen, wenn er einfach nur häufig genug fotografiert.” Üben, üben, üben und aus Fehlern lernen. Wer viel, aber sinnvoll fotografiert, wird immer besser. Das soll nicht heißen, bei 5 Bildern pro Sekunde, denn Finger eine Minute auf dem Auslöser lassen und du bist ein guter Fotograf. Gezielt Motive suchen, sich selber Aufgaben stellen und diese dann auch konsequent verfolgen und lösen. Genau das empfielt Ibarionex Perello und widmet in seinem Buch den Aufgaben, die wir erfüllen können und sollten viel Raum. Ich werde mir daraus sicherlich einige Anregungen holen und meine Fotokursteilnehmer (wmd) damit herausfordern.

Im Buch selber sind relativ wenige Bilder zu sehen, dafür viel Anregung und Ansporn selber zu fotografieren.


Bernd Ritschel - Bergverlag Rother

*KLICK* auf das Bild führt zur Leseprobe!

*Fotografie: Berge – Landschaft – Outdoor – Action*, erschienen im Bergverlag Rother.

Dieses Buch nutze ich schon seit Jahren (auch die Auflage davor) intensiv bei meinen Fotokursen als Anschauungsbuch für die unterschiedlichen Fotogenres. Bernd Ritschel ist einfach DER Bergfotograf im deutschen Raum und kann sein Wissen auch noch verständlich in Worte fassen. Vom Einsteiger bis zum ambitionierten Hobbyfotografen lernt in diesem Buch jeder noch etwas dazu, der sich mit dem Thema Outdoor-Fotografie beschäftigen möchte.

Der Autor gibt in dem handlichen Buch (232 Seiten) unter anderem Tipps zu den technischen Grundlagen der Fotografie, erste Entscheidungshilfen welche Kamera mit welchem Zubebhör denn am besten zu meinen Bedürfnissen draußen passt und natürlich Tipps und Tricks zu Bildaufbau, Komposition und weiteren Gestaltungselementen in der Fotografie. Für mich sind aber die letzten Kapitel die herausragenden. Hier beschreibt er auch seine Vorgehensweise bei der Planung der Fototouren in die Berge und reißt viele Themen (Wetter, Routenplanung, Tageszeiten) an. Weiter ins Detail  geht er dann bei den fotografischen Themen wie z. B. Makrofotografie in den Bergen (Kapitel 6.3.), Mond und Sterne (6.5.) Available Light (6.6) und weitere.

Spannend für meine Gäste auf den verschiedenen Fototouren ist dann das Kapitel 7. Hier geht es um die Action-Fotografie. Im Buch finden sich einige Beispielbilder und Anregungen für eigene Übungen. Denn gerade diese Art der Fotografie beruht auf einer soliden Grundlagenkenntnis und üben-üben-üben. Hier mal ein paar Bilder aus meinen Fotokursen, wie man die Übungen umsetzen kann.

Outdoor Fotografie Schweden

Fotografierübung auf meinem Outdoor Fotokurs in Schweden.

Bike, Schwäbische Alb

Mit etwas Übung und Ausdauer, kommt dann auch so ein Bild zustande.

Schneeschuh Flieger

Während des Winterfotokurses in Schweden ist auch ACTION angesagt.

 

 

 

 

 

 


Zu guter Letzt gibt Bernd Ritschel auch noch ein paar Empfehlungen, wie man sich auf Reisen in fernere Länder (ja, auch da gibt es Berge ;-)) verhält, um sich den Menschen vor Ort für ein stimmungsvolles Portrait respektvoll anzunähern.


Buchrenzension, Instagram, germanroamers

*KLICK* auf das Bild führt zur Leseprobe!

 

Die *German Roamers* sind, laut Titel des im DuMont Reiseverlags erschienen Buches, Deutschlands neue Abenteurer.

Ich verfolge die 14 Jungs, denn im Moment ist kein Mädel dabei, schon eine geraume Weile auf Instagram und habe mich riesig auf das Buch gefreut, als ich erfuhr, es gibt bald eines. Meine Freude war berechtigt. Gedruckt sehen die Bilder für mich noch mal viel beeindruckender aus und ich kann auch immer wieder vor und zurück blättern, habe schon etliche Lesezeichen drin und finde die Hintergrundinformationen zur Entstehungsgeschichte der Bilder UND der Fotografen sehr spannend.

Etwas neidisch werde ich schon auf die Wanderer, Streuner, Vagabunden  oder wie auch immer man Roamer übersetzen mag, alles trifft irgendwie zu. Es sind alles junge Burschen zwischen 17 und 35 Jahren (Stand 2017) die hauptberuflich oder nebenher ihre Leidenschaft der Landschaftsfotografie ausleben. In diesem schönen Bildband mit 257 Seiten verrraten die Instagrammer, wo sie in Deutschland das Licht und die schönsten Aussichten gefunden haben. Denn es ist ihr Anliegen, der ganzen Welt zu zeigen, wie schön es doch in Deutschland sein kann und man gar nicht in die Ferne schweifen muss. Es wird im Buch ebenso ein typischer Roamer-Tagesablauf aufgezeigt, wie jedem der vierzehn Fotografen zehn persönliche Fragen gestellt. Ich habe mir von jedem einen einprägsamen Satz heraus gesucht, der ein wenig in die Denk- und Herangehensweise der Fotografencommunity einblicken lässt:

Johannes Höhn @pangea: “Weniger ist oft mehr und fördert die Kreativität.” (Zum Thema Equipment)
Johannes Becker @hannes_becker: “Ein gelungenes Foto ist für mich, wenn es niemand mit noch so viel Glück und großem Aufwand nachfotografieren kann.”
Max Münch @muenchmax: “Daher gehört es zum Schönsten, manchmal die Kamera beiseite zu legen und einfach den Moment zu genießen.”
Daniel Ernst @daniel_ernst: “Ich liebe es, Leuten von meinen Reisen und Erfahrungen zu erzählen und dann zu sehen, wie sie sich inspiriert fühlen und manchmal große Anstrengungen unternehmen, genau so etwas auch zu erleben.”
Patrick Monatsberger @moners: “Aufwand bedeutet für mich in diesem Fall also vor allem Geduld.”
Asyraf Syamsul @asyrafacha: “Wer keine Motive sieht, dem hilft auch die beste Technik nicht weiter.”
Maximilian Fischer @iamarux: “Grundsätzlich aber sind die tollsten Momente immer noch die, wenn das frühe Licht der Sonne die Dunkelheit durchbricht und weiche Strahlen durch den Frühnebel wirft.”
Leo Thomas @theolator: “Ein Bild sollte eine Geschichte erzählen, ein Gefühl von Abenteuer, Sehnsucht und Freiheit vermitteln.”
Jannik Obenhoff @jannikobenhoff: “Natürlich überlege ich mir, bevor ich irgendwo hinfahre, welche Motive sich ergeben könnten und was für Fotos man schießen könnte, aber man lässt sich eben auch gerne überraschen.”
Jannik Heck @jannxyz: “Und wenn ich mir so grundsätzlich meine Zukunft vorstelle, dann sieht sie wohl so aus: In einer schönen großen Berghütte über einem versteckten Bergsee sitzen, mit meiner Kamera und den richtigen Leuten.” (Jannik ist 18 Jahre alt!)
Remo Jacobs @livingitrural: “Das Wichtigste aber ist: Geht raus und übt, egal ob mit dem Smartphone, mit der Kamera von Papa oder der ersten eigenen Kamera.2
Lennart Pagel @lennart: “Wer glaubt, er müsse weit reisen, um spektakuläre Orte zu sehen, der liegt oft falsch.”
David Kollmann @davidnkollmann: “Die sichtbaren Verbesserungen bei teureren Ausrüstungen werden am Ende eh immer kleiner.”
Roman Königshofer @rawmeyn: “Draußen sein ist Balsam für die Seele.”

Dieser letzte Satz ist für mich der zutreffendest, denn genau das transportieren die meisten Bilder der German Roamers!


Astrofotografie mit einfachen Mitteln

*KLICK* auf das Titelbild führt zur Leseprobe.

*Astrofotografie – Spektakuläre Bilder ohne Spezialasurüstung*, erschienen im Rheinwerk Verlag – Wie ihr seht läßt mich das Thema Nachtfotografie nicht los. Auch dieses Buch gibt wieder wertvolle Tipps, wie ich mich dem Thema immer weiter nähern kann und hat für so manchen AHA-Effekt bei mir gesorgt. Bisher hatte ich noch keine Ahnung von sogenannten NLC-Displays, auch “Leuchtende Nachtwolken” genannt. Vielleicht hab ich schon mal welche fotografiert, aber wusste nicht was da so leuchtend am Nachthimmel war. Nach der Lektüre des Buches von Katja Seidel kann ich sogar einigermaßen planen wann ich dieses Phänomen sehen und ablichten kann.

In ihrem Buch gibt die Autorin viele Tipps für die Planung der nächtlichen Ausflüge, sie gibt Empfehlungen für Webseiten und Apps, die das Leben des Astrofotografen erleichtern und erläutert anhand dreizehn Projekten im Buch anschaulich, was gebraucht, geplant und wie nachbearbietet werden muss.

Für mich besonders spannend waren die die neuen Erkenntisse über eben diese “Leuchtenden Nachtwolken” (Seite 150), das der Mond einen “Goldenen Henkel” (Seite 81) hat und warum ich den Mond noch nie konstant scharf abbilden konnte (Seite 158). Letzteres liegt an der Luftunruhe, auch ein neues Wort für mich, die auf den vielen Kilometern zwischen dem Mond und der Sensorebene dafür sorgt, dass die Mondoberfläche mal mehr und mal weinge scharf abgebildet wird. Das passende Mittel der Wahl ist ein “Stacking” mehrerer Aufnahmen des Mondes und wird von Katja Seidel im Buch gut erklärt.

Wenn ich ein Buch lese, versuche ich auch möglichst schnell meine ersten Projekte selber umzusetzen. Hier seht ihr mal zwei Beispiele, wie unterschiedlich der Sternenhimmel abgebildet werden kann. Die Startrailaufnahme ist aber nur ein erster Versuch, denn auch hier wird von der Autorin empfohlen, mehrere Aufnahmen zu einer endgültigen Version zusammenzufügen, was ich in meinem Bild noch nicht getan habe, sondern “einfach” länger (38 min.) belichtet. Die Nachteile (Bildrauschen, Hotpixel) werden auch im Buch beschrieben und ich sah sie beim “Entwickeln”ganz deutlich. Beim zweiten Bild habe ich es schon gut verinnerlicht, dass es die 500er Regel (Seite 109) gibt, mit der ich erechnen kann, welche Belichtungszeit mir noch punktförmige Sterne beschert. Wie die beiden Bilder zeigen, sollte man aber nie den Sternenhimmel um seiner selbst willen abbilden, sondern auch hier immer den Bildaufbau im Ganzen beachten, um ein ansprechendes Nacht- oder Astrobild zu bekommen.

Astrofotografie mit Vordergrund

Sternenspuren – Startrails

Astrofotografie mit Vordergrund

Relativ klare Sterne, die noch als Punkte abgebildet sind.

Weitere Themen im Buch sind u.a..:

  • Ausrüstungsfragen für die Nachtfotografie
  • empfehlenswerte Recherchehilfsmittel
  • Blaue Stunde
  • Milchstrassenfotografie
  • Kometen, ISS und Meteore abbilden
  • Polarlichter
  • Zeitrafferaufnahmen

An den beiden letzten Punkten werde ich mich demnächst wieder in Schweden mit meinen Gästen des Outdoor-Fotokurses versuchen und habe sicher auch dieses Buch (oder lieber das E-Book) mit dabei.


Nachtfotografie Lance Keimig

KLICK auf das Titelbild führt zum Inhaltsverzeichnis des Buches

 *Nachtfotografie und Lichtmalerei*, erschienen im *dpunkt Verlag* – Immer wieder beziehe ich in meine Fotokurse auch das Thema Nachtfotografie und Lightbrush mit ein. Da ich aber bisher mit der Fotografiererei im Dunkeln nicht meinen Lebensunterhalt verdiene, bin ich für alle Ideen und Anregungen offen und davon gibt es eine ganze Menge im Buch vom Lance Keimig. Besonders das Abbilden des Sternenhimmels, möglichst mit Milchstrasse und spannendem Vordergrund hat mich seit meinem ersten Besuch eines Sternenparks gefesselt. Waren meine Fotos doch von Perfektion noch weit entfernt und sind es noch immer.

Das Buch *Nachtfotografie und Lichtmalerei* gibt viele hilfreiche Tipps für den Zeitraum vor, nach und während der Fotografie. Wenn es dunkel wird, sollte alles schon gut geplant, jeder Handgriff sitzen und die Einstellungen für die ersten Probefotos vorgenommen sein. Es kommt immer noch genug Unvorhergesehenes auf uns zu und Vieles sehen wir ja erst nach der Belichtung auf dem Sensor. Jetzt nur  je ein Beispiel aus dem Buch, was man beachten sollte:

 

 

Vor der Belichtung:

Wie kann ich das Bildrauschen schon an seiner Quelle verringern (Kapitel 5.10)

  • Wer seine Bilder groß und rauscharm ausdrucken möchte, sollte sich eine Kamera mit mind. Vollformatsensor zulegen
  • möglichst immer mit der nativen ISO-Einstellung fotografieren
  • in kühler Umgebung entseht weniger Bildrauschen, ab ca. 25°C kommt es bei Langzeitbelichtungen zu verstärktem Rauschen
  • lieber mehrere kürzere Belichtungungen später am Computer kombinieren, als eine ganz lange Zeit aufnehmen, bei der es zu stärkerem Rauschen kommt
  • Bildrauschen tritt in den Schatten mehr hervor als in helleren Bereichen, also möglichst bei nativer ISO-Zahl so reichlich belichten, dass das Histogramm weit nach rechts verschoben ist

Während der Belichtung:

Wie nehme ich den Sternenhimmel mit Sternen als Punkte auf und nicht als Sternenbahnen/-striche (Kapitel 6.5 – Belichtungszeit)

  • ” Die Maßgabe lautet also, die längste Belichtungszeit zu ermitteln, die keine störenden Sternspuren verursacht, und dann die anderen Belichtungseinstellungen danach auszurichten. … Unter den Astrofotografen kennt man die sogenannte *500er-Regel*, mit der man sich die längste Zeit für punktförmige Sterne errrechnen kann. Dazu teilt man einfach 500 durch die Brennweite seines Objektives in Millimetern und erhält einen Wert in Sekunden, den man als längste Belichtungszeit nehmen kann.” Dies gilt für Vollformatsensoren.

Nach der Belichtung:

Der Autor und auch ich arbeiten hauptsächlich in Adobe Lightroom – Warum Lightroom? (Kapitel 8.1)

“Es gibt zwei Hauptgründe, Lightroom als primäre Bildbearbeitungssoftware zu nutzen und nicht etwa die Kombination aus Bridge und Photoshop:

  • das Digital Asset Managment (DAM) – Darunter versteht man das Importieren, Kommentieren, Katalogisieren, Speichern, Auffinden und Verteilen von Dateien
  • das Prinzip der verlustfreien Bildbearbeitung (Parametric Image Editing, PIE) – Der Sinn der RAW-Datei besteht im Erhalt der unverarbeiteten Daten, die der Kamerasensor erfasst hat. … Im Gegensatz zu Photoshop arbeitet Lightroom verlustfrei und speichert alle Änderungen an der RAW-Datei nur als Metadaten an der Datei.”

Das waren nur ein paar kleine Auszüge aus dem sehr lesenswerten Buch. Ich hatte jedes Mal, wenn ich es weglegte das Verlangen, sofort rauszugehen und mein neu erlerntes Wissen anzuwenden. Ein Beispiel, welches nach der Lektüre entstanden ist, zeige ich hier gerne.

Sternenhimmel

Sternenspuren und ziehende Wolken über dem Brandenburger Land


Bogen - Betz

Stuttgarter Charakterköpfe aus dem Silberburg-Verlag.

*Stuttgarter Charakterköpfe*, erschienen im Silberburg-Verlag habe ich mir nicht nur gekauft, weil ich einige der Köpfe persönlich kenne und auch in Stuttgart lebe. Nein, die Bilder das Fotografen Wilhelm Betz, stilvoll in Schwarzweiß gehalten und jedes etwas anders nach einem strikten Plan ausgeleuchtet, fesseln mich, seit ich die ersten davon gesehen habe. Nicht nur die Bilder der Köpfe zeigen Charakter, auch die Menschen geben in den Interviews mit Uwe Bogen Aufschluss über ihre Ansichten zu “ihrem” Stuttgart. Und das eindeutig und charaktervoll. Die Spanne der abgebildeten Männer, ein Buch über Stuttgarts Charakterfrauen ist grad in Arbeit, reicht vom Landesbischof der Evangelischen Kirche, über den Sternekoch, Kabarettisten, Musiker, Fotografen usw. bis zum Präsidenten der Hells Angels. Die Themen wiederum erstrecken sich über alles, was Stuttgart gerade beschäftigt und auch noch eine Weile beschäftigen wird … z.B. Stuttgart 21, die Kultur-/Theaterszene, der Feinstaub und natürlich auch die Automobilbranche.


Klick auf das Titelbild führt zum Inhaltsverzeichnis

*Die Kunst der Schwarzweißfotografie* aus dem *dpunkt Verlag*Warum jetzt noch Schwarz-Weiss? Auf gar keinen Fall solltet ihr euch von dem Titel abschrecken lassen. „Die Kunst der Schwarzweißfotografie“ ist definitiv nicht „nur“ für Schwarzfotografie- Nostalgiker oder sklavische Gestaltungsregel- Einhalter gedacht.

Bildgestaltung, Komposition und Blickführung: Dieses Buch deckt die wichtigsten Themen ab und gibt anschauliche Beispiele – und das nicht nur für die Schwarzweiss-Fotografie. Auch in der digitalen Fotografie geht es um Bilder und deren Inhalte, Stimmungen und formale Gestaltung. Das ist es, was mir schon immer am Herzen lag und liegt, auch an meine Teilnehmer in den Fotoworkshops weiterzugeben. Es nützt nichts, die Technik zu beherrschen, wenn man von Komposition, Bildaufteilung und emotionaler Wirkung, Licht und Kontrast keine Ahnung hat.

Mit diesem Buch wurde mir ein gutes Werkzeug an die Hand gegeben, denn Bilder haben eine ganz eigene Sprache und ihre ureigensten Gesetze. Vor allem die Schwarzweißfotografie ist ein Medium, das auch im Zeitalter der digitalen Fotografie künstlerisch gestaltet werden will. Da uns bei der Schwarzweissfotografie die Gestaltungselemente durch Farben fehlen, sind wir gezwungen, alle anderen Register zu ziehen, um das Bild spannend zu gestalten. Grafische Mittel stehen hier im Vordergrund, und sie werden im Buch von Torsten Andreas Hoffmann gut bebildert vorgestellt und anschaulich erklärt.

Haupintention des Buches ist es, uns Digitalfotografen nahezubringen, dass wir nie vergessen sollten, uns mit dem Inhalt des Bildes zu beschäftigen: Dem Ganzen eine Aussage zu ermöglichen, und das alles lange vor der Erstellung der Datei auf dem Sensor. Wir setzen die Pixel praktisch schon im Kopf zu einem Bild zusammen.

Die vorgestellten Regeln werden aufgezeigt und manchmal im selben Absatz dazu aufgerufen sie wieder zu verwerfen. Dieses Buch ermöglicht es intensiv, an seiner eigenen Bildsprache zu arbeiten. Und das ist es was meiner Ansicht nach jeder ambitionierte Fotograf als Ziel haben sollte.

Am Schluss des Buches werden ausführlich, aber einfach jene Techniken vermittelt, die für die Erarbeitung eines perfekten digitalen Schwarzweißfotos wirklich vonnöten sind. Und auf die Möglichkeiten der Nachfolgeprogramme wird auch kurz eingegangen.


Dpunkt Verlag Licht und Belichtung in der Fotografie

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*Licht und Belichtung in der Fotografie* aus dem *dpunkt Verlag* war schon vom ersten Fotokurs in Schweden an mein Standartwerk. Mit seinen nur 175 Seiten läßt es sich gut im Rucksack mit nehmen und erklärt ganz viel über eben diese Grundbegriffe des Lichts und der Belichtung beim Fotografieren. Sind die Eigenschaften des Licht auch grundlegend physikalischer Natur, werden im Buch auch die ästhetischen Aspekte nicht ausser Acht gelassen. Es sind natürlich auch Formeln und viele Zahlen am Anfang des Buches zu finden, doch anschaulich bebildert und erklärt, sind diese für die Zielgruppe (ambitionierte Amateurfotografen, Fotografen in der Ausbildung und Studenten der Designfächer) leicht verständlich. Meine Marker im Buch verweisen auf die Abschnitte der Belichtungsmessung, des Schattenwurfes der Objekte, die kreativen Möglichkeiten der Blende und vor allem auf das letzte Kapitel, die Motivtipps zu den Themen: Architektur, Formen und Farben, den unterschiedlichen Jahreszeiten und auch der Lichtmalerei.


Naturfotografie RHEINWERK

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*Die große Fotoschule Naturfotografie* aus dem Rheinwerk Verlag (früher *Galileo Design*) macht ihrem Namen alle Ehre. Auf meinen Foto-Touren in Schweden habe ich das Buch immer dabei, da es viele Dinge, die ich meinen Gästen vor Ort zeige und erläutere schon theoretisch gut veranschaulicht. Nicht nur die guten Bilder helfen dabei, auch die verständlichen Erklärungen des Autors unterstützen meine Aussagen. Sei es zum Thema “Licht in der Landschaft” oder ” Alles fließt”, die Kapitel und Exkurse im Buch machen Lust auf´s Fotografieren und bestärken uns vor Ort immer sofort raus zu gehen.

Auch ich selber finde darin immer wieder Anregungen für neue Ideen und Projekte. Zum Beispiel bin ich durch den Exkurs “Zeitrafferaufnahmen” im Buch zu meinen ersten Time-Lapse-Versuchen animiert worden.

Die Bücher gibt es auch als E-Book zum online lesen oder als Download, damit spart man sich allerhand Gewicht im Gepäck, kann aber auch keine Aufkleber mehr sichtbar befestigen. ;)


Portraits retuschieren

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*Porträts gekonnt retuschieren mit Photoshop* erschienen im *dpunkt Verlag* ist zwar leider nicht mehr als gedruckte Ausgabe zu erhalten, aber das E-Book gibt es noch immer. Wer nicht die ganz aktuelle Photoshopversion sein Eigen nennt, ist mit dem Buch auch gut bedient, basieren die meisten Tipps doch auf CS3 und gerade deswegen empfehle ich es hier. Die älteren Versionen sind meist günstig zu bekommen und reichen für den “normalen” Fotografen voll aus.

Die Arbeit mit Photoshop an Porträt-Fotos ist eine eigene Disziplin der Bildbearbeitung. Spezialist Matthias Matthai hat ein umfassendes Buch mit Anleitungen, konkreten Beispielen und Workflow verfasst. Zu einer erfolgreichen und überzeugenden Porträtretusche gehören neben dem Beherrschen der einzelnen Photoshop-Werkzeuge auch Kenntnisse über deren vielfältige Kombinationsmöglichkeiten und den richtigen Arbeitsablauf. Der Autor verdeutlicht in seinem Buch „Porträts gekonnt retuschieren mit Photoshop“, welche Korrekturen in welcher Reihenfolge vorgenommen werden sollten und warum.

Anhand von Retuschekategorien werden der benötigte Zeitansatz und die Bedeutung für die Wirtschaftlichkeit der eigenen Arbeit aufgezeigt. Für mich als Berufsfotografen ist es besonders wichtig, ökonomisch und doch präzise an die Bildbearbeitung heranzugehen. Ich bin immer auf der Suche nach neuen Wegen am Computer, und Matthai liefert viele Anstösse und ganz konkrete Beispiele. Im Buch werden die benötigten Werkzeuge kurz und prägnant erklärt. Anschaulich und verständlich, nicht mehr und nicht weniger, genauso wie ich es mir wünsche. Und den Plan für seinen Workflow sollte man sich unbedingt ansehen.


Cover von Recht für Fotografen

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*Recht für Fotografen* ebenfalls aus dem Rheinwerk Verlag nutze ich Gottseidank relativ selten. Doch tauchen immer mal wieder Fragen zu speziellen Fotorechtsthemen in meinem Alltag auf oder gerade auch in meinem Veranstaltungs-Fotografie-Workshop. Dann bin ich über die doch recht verständliche Ausdrucksweise des Autors sehr froh und weiß zumindest immer wo ich mal nach gucken kann.

Spannend ist u.a. die “Liste kritischer Motive”, denn wer weiß schon, dass z.B. die *Allianz-Arena* in München, das *Olympiastadion* in Berlin oder das “Sony Center” ebenfalls in Berlin, nicht so einfach fotografiert und veröffentlicht werden dürfen.

Wertvoll und arbeitserleichternd sind auch die online zur Verfügung gestellten Materialien, wie ein Model Release oder der Antrag auf Fotogenehmigung bei der *Deutschen Bahn*.

Die Bücher gibt es auch als E-Book zum online lesen oder als Download, damit spart man sich allerhand Gewicht im Gepäck.


Cover von Photoshop Lightroom 6 und CC

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Eher im Büro nutze ich das nagelneue Komplettwerk zum Thema “Photoshop Lightroom 6 und CC”. Ich selber arbeite im Moment mit LR 6.3 und schlage lieber in dem dicken Wälzer (996 Seiten!!!) nach, also immer nur die Online-Suchmaschine zu fragen. Manchmal muss ich doch ergänzend im Netz suchen, weiß dann aber schon viel besser, wonach ich suchen muss.

Da ich schon seit zehn Jahren mit Lightroom arbeite und es für mich an sich die eierlegende Wollmilchsau ist, kenne ich mich auch ganz gut damit aus. Doch jede neue Version bringt auch wieder neue Features und somit Fragen mit sich und wenn ich den Umfang dieses Buches sehe, hat sich in LR 6 gegenüber LR4 doch einiges getan. Besonders wertvoll ist für mich das neue Werkzeug “lokale Anpassungen” und dass der Reparaturstempel nun auch größere Flächen “repariert” oder austauscht. Diese und alle anderen Werkzeuge sind im Buch gut erklärt und bebildert.

Der ganze Arbeitsfluss vom Bildimport bis zur Ausgabe als Diashow, Fotobuch, Druckdatei usw. wird im Buch des Rheinwerk Verlages anschaulich und doch detailliert erklärt. Ich bin damit noch lange nicht durch …


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