Vom Heiligenbild bis zum Sternenhimmel – HALBE® – Magnetrahmen aus Kirchen halten, was ihnen anvertraut wird.

Lange ist es her, dass ich Bilder einrahmen wollte und meine Wände damit schmücken. Durch meine neue Leidenschaft, die Nachtfotografie, kam ich mal wieder zu der Überlegung. Wenn ich nachts allein im Wald oder auf dem Feld stehe und die Belichtungszeit sich der Stundengrenze nähert, habe ich viel Zeit zum Nachdenken. Ich poste auch etwas verhalten Bilder auf Instagram und dort bevorzugt im Quadrat, so wie es alles anfing. Deshalb suchte ich Bilderrahmen, die einfach zu bestücken sind und die Quadratoption bieten.

Wie es in Kirchen in Rheinland-Pfalz begann und noch bis heute alles MADE IN GERMANY ist

Bei Halbe®-Rahmen fing alles auch schon viel früher an. Im Jahre 2021 feiert (mehr oder weniger) das Unternehmen seinen 75. Geburtstag. Und was so lange auf dem Markt ist, kann nicht schlecht sein, dachte ich mir. Die ersten Bilder im Rahmen waren die 1946 sehr beliebten Heiligenbilder. Heute ist die Firma selber zur Ikone aufgestiegen. Die 1973 durch Zufall von Heinrich Halbe erfundenen Magnetrahmen wurden umgehend zum Patent angemeldet. Der Handel war zu Anfang ziemlich skeptisch, aber Halbe verkaufte direkt an Künstler, Galerien, Museen und alle die ihre Fotos und andere Kunstwerke einfach und sicher rahmen wollten. Noch heute, nach 75 Jahren, werden die Rahmen in Deutschland gefertigt.

Halbe Bilder Rahmen in der Anwendung

Es braucht nicht viele Werkzeuge, um sein Bild in den passenden Rahmen zu bringen.

Die Firma geht mit der Zeit und ist Pionier in Sachen Onlineshop

Natürlich hat die HALBE-Rahmen GmbH heute auch einen Webshop, übrigens damals den ersten Bilderrahmen-Onlineshop der Branche. Ich selber bin von der Handhabung bei der Rahmenauswahl ziemlich begeistert. Warum und wieso, könnt ihr in dem kleinen Film sehen. Das herausragende Feature bei der Rahmenkonfiguration ist nämlich, dass ich gleich sehen kann, wie meine Fotos in welchem Rahmen wirken. Das habe ich bisher noch nicht gesehen. Wenn ihr einen ähnlichen Konfigurator kennt, schreibt mir das bitte in die Kommentare!

Halbe Bilder Rahmen in der Anwendung

Mit etwas Feingefühl und Genauigkeit bekommt ihr euer Foto schnell und sauber zugeschnitten.

Tipp vom Rahmenprofi den der ein oder die andere schon von meinen Fotokursen kennen könnte

Bis die eigenen Fotos so schön in den Magnetrahmen glänzen und deine Wohnung verschönern, dauert es gar nicht lange. Am zeitaufwendigsten ist für mich immer die Auswahl, welche Fotos es denn nun sein sollen. Das Durchforsten des Archivs, das Optimieren mit einem Bildbearbeitungsprogramm und dann noch den richtigen Druckdienstleister finden dauert alles viel länger als das Einlegen der fertig geschnittenen Fotos in den Magnetrahmen. Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, verwende ich für die Arbeiten beim Rahmen immer Handschuhe. Das verhindert lästige Fingerabdrücke auf den Abzügen und den Gläsern der Rahmen. Wenn der finale *KLICK* der einrastenden Magneten ertönt, ist das eigene kleine Kunstwerk fertig und eigentlich doch viel zu schade um in einer Ecke der Wohnung alleine “rumzuhängen”.  Wenn ihr den Platz habt, sucht euch also eine schöne freie Wand für mehrere eurer Bilder in den passenden Rahmen. Ein Tipp vom Halbe® -Rahmenprofi: ” Mischt keine Rahmenfarben nahe bei einander. Das macht das Ganze nur unruhig und lenkt von den eigentlichen Motiven ab!”

Halbe Bilder Rahmen in der Anwendung

Der finale Klick steht bevor!

Im Prinzip könnt ihr auch alles was ihr über´s Gestalten und Arrangieren eurer Fotos in meinen Fotokursen lernt, auf die Wandgestaltung mit verschiedenen Motiven anwenden! Wenn ihr noch mehr über diese traditionelle “Rahmenschmiede” (ja- es gibt auch Metallrahmen!) erfahren möchtet, schaut auf der Webseite vorbei und lasst euch inspirieren.

Sternenbilder in Magnetrahmen als Tryptichon angeordnet

Sternenbilder in Magnetrahmen als Tryptichon angeordnet

Vielen Dank an Halbe® – Rahmen, dass sie mich so gut beraten und die Rahmen kostenlos zur Verfügung gestellt haben. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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Outdoorfotografie in Schweden – Wandern, Radeln, Paddeln, die Natur entdecken und erleben! Kommt mit zu meinen Fotoexkursionen nach Värmland. Wir fotografieren nicht nur bis die Kamera raucht, sondern entzünden selber das Lagerfeuer und das Feuer der Leidenschaft für´s Fotografieren an jedem Tag neu.

2020 war ein sehr spezielles Jahr und ich war in Stömne, um mich für neue Ideen inspirieren zu lassen. Ich denke ein paar neue Ideen für die kommenden Outdoor Fotokurse sind mir dabei gekommen. Lasst euch überraschen und kommt mit ans Lagerfeuer unterm Sternenhimmel Värmlands!

Outdoorfotografie in Schweden

Termine:

20.08. – 29.08.2021 UND 27.08. – 05.09.2021

Paddeln auf dem Stora Gla

Paddeln auf dem Stora Gla

Endlich Zeit für sein liebstes Hobby finden und die faszinierende und spannende Natur Schwedens auf neuen Wegen entdecken und abbilden. Fotografieren unter den speziellen Bedingungen der schwedischen Wildnis. Die faszinierende Natur Schwedens ist eine ideale Umgebung für diesen Kurs. Der Stömnegarden ist eine charmante Unterkunft am Rande des Naturreservates Glaskogen, das bei Naturliebhabern weltweit einen exzellenten Ruf genießt. Auf Tagesexkursionen setzen die Teilnehmer die Dynamik des Paddelns, die Geschwindigkeit des Radelns und die Intensität des Naturerlebnisses fotografisch in Szene. Eine dreitägige Kanutour mit zwei Zelt-Übernachtungen in der Wildnis zählt zu den Höhepunkten des einwöchigen Aufenthaltes in der Provinz Värmland.

Begleitet und unterstützt werdet ihr von mir, Thomas Rathay, eurem erfahrenen Tourenbegleiter und ausgebildeten Fotodesigner.

 

Outdoor Fotografie Schweden

Am Lagerplatz angekommen, sorgt ein Campfeuer für Wärme und fotogenes Licht.

Thomas Rathay
Als staatlich geprüfter Fotodesigner habe ich mein fotografisches Augenmerk auf die Outdoorfotografie gerichtet und verstehe es, die Kraft der Bewegung genauso einzufangen, wie die Stille der Natur. Ich lebe in Stuttgart und arbeite unter anderem für verschiedene Magazine und Zeitungen, wie Trekking Magazin, Bike & Travel und Alblust.

 

Outdoor Fotografie Schweden

Auch auf den Radtouren wird das Fotografieren natürlich geübt.

Themen Fotografie
Behandelt werden Grundbegriffe der Fotografie und der Bildgestaltung (Bewegungsbilder, Naturfotografie im Nahbereich, das Nutzen der „Blauen Stunde”) sowie Grundlagen der Fotoreportage. Thomas Rathay gibt beratende Unterstützung bei der Motivbeherrschung, ohne die eigene Kreativität zu bremsen. Im Laufe der Woche stehen u.a. ein Theoriekurs, Ausrüstungskunde, Natur- und Sportfotografie im Fokus.

 

Schweden Outdoor Fotografie

Fotos am und auf dem Wasser sind wesentlicher Bestandteil unserer 3-tägigen Kanutour

Unterkunft in der “Alten Schule”
Das Aktivcenter Stömne ist ein guter Ort für diese Reise. Hier können wir die Logistik, Ausrüstung und Annehmlichkeiten des Centers nutzen. Während des Aufenthaltes im Haus werden Sie von unserem Koch (m/w) verwöhnt und können sich für die Ausflüge ein Lunchpaket zusammenstellen. Am Abend serviert der Koch ein Essen mit Vorspeise, Salat, Hauptgericht und Nachtisch. Auf der Outdoor – Tour kochen wir gemeinsam.

 

Gamla Skolan Stömne

Die Alte Schule in Stömne ist der ideale Ausgangspunkt unserer Touren und Platz für Bildbesprechungen

Bitte mitbringen
“Rucksack Reisen” stellt sämtliche Outdoor-Ausrüstung, wie Kanus und Räder, zur Verfügung. Ihr müsst lediglich eure Kameras sowie Schlafsack und Isomatte für die Kanutour mitbringen.
Kamera mit Kreativprogrammen, Speicherkarten, Akkus, Ladegeräte. Falls vorhanden: Wechselobjektive, Zwischenringe, Nahlinsen, Bedienungsanleitung, Blitz, Filter, Stativ. Eure Kameratasche sollte für den Outdoor-Einsatz geeignet sein. Laptops und Notebooks zum Sichern und Sichten der Bilder sollten mitgebracht werden und sind für die Nachbesprechung der Ergebnisse am Abend SEHR hilfreich.

 

Schweden Outdoor Fotografie

Jeder ist gefragt und lernt Neues dazu!

Für wen geeignet
Geeignet sind die aktiven Fototage in Schwden für mobile Fotobegeisterte, die gerne frische Luft um die Nase haben, schon immer den Funkenflug des Lagerfeuers abbilden wollten und in der Not auch ihr Stativ essen würden (aus Platz- und Gewichtsgründen wird gerne ein mit trockenen Bohnen gefüllter Leinenbeutel als Auflage für die Kamera verwendet).

 

Schweden Outdoor Fotografie

Bildbesprechungen und Abschlußpräsentation finden im Klassenzimmer einen würdigen Rahmen.

Leistungen
Busanreise ab Münster, Bremen oder Hamburg und Fährüberfahrten oder Eigenanreise, 5 Nächte Unterkunft im Zwei- oder Vierbettzimmer mit DU/WC, dreitägige Kanutour mit 2 Übernachtungen im Trekkingzelt, Verpflegung, Sauna, Radtouren und Wanderungen, Reiseleitung und fotografische Betreuung durch mich, Thomas Rathay.

Termine:
20.08. – 29.08.2021
27.08. – 05.09.2021
Preis:  829 €/Person bei Eigenanreise || Preis bei Busanreise ab Deutschland = 1109 €/ Person
Teilnehmer: min. 4, max. 7
Mindestalter: 18 Jahre

Weitere Informationen und Buchung:
Rucksack Reisen Münster GmbH

 

 

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RATHAYs Bild des Monats im Jahr 2020

In diesem Jahr möchte ich euch jeweils ein ausgewähltes Bild pro Monat zeigen und die kleine Geschichte dazu erzählen. Manchmal wird es einfach mein Lieblingsfoto sein, ein anderes Mal mache ich eine Abstimmung bei Facebook, Instagram oder WhatsApp z.B. und lasse euch auswählen, welches Bild hier mit seiner Geschichte gezeigt werden soll. In den Kommentaren freue ich mich auch über Anregungen, wenn ihr mir einen besonderen Fototipp oder -anlass beschreibt, den ich nicht verpassen sollte. Ich freue mich auf regen Austausch und lege euch auch meinen Newsletter ans Herz, den ich versuche in 2020 monatlich zu versenden. VIEL SPAß!


Mein Bild des Monats Dezember 2020

Flambierte Bratäpfel auf dem Lagerfeuer

Flambierte Bratäpfel auf dem Lagerfeuer zubereitet

Im Januar habe ich diesen Fotorückblick mit einem Essensbild begonnen und nun kann ich ihn auch wieder mit einem beschließen. Wer hätte am Anfang des Jahres gedacht, dass das Essen und Trinken in 2020 so eine große Rolle spielen wird, weil wir fast nichts anderes mehr machen dürfen. Das Bratapfelbild ist ein Synonym für die Outdoorküche, die wir mit Outdoor-Hochgenuss in diesem Coronajahr gepflegt und voran getrieben haben. Dieses und weitere Rezepte (mit Bildern natürlich ;-)) findet ihr auf unserer Blogseite. Schaut doch mal drauf, werdet Fan (auf Facebook, Instagram, Youtube) von unseren Outdoorideen und abonniert gerne unseren Newsletter. Es wird sich in den nächsten Tagen-Wochen-Monaten einiges tun. Deswegen werde ich auch meine Fotorückblicke hier nicht weiter fortführen. So und nun zu den Fakten des Fotos:

Die sechs journalistischen “W” – Fragen möchte ich außerdem zu jedem Bild beantworten:
  • Wer ist auf dem Foto zu sehen? – Flambierter Bratapfel mit leckerer Füllung
  • Wie habe ich das Foto gemacht? – Vollformat SLR; F/2,2; 1/15 sek.; ISO 55; 50 mm Brennweite, 1 LW überbelichtet, Stativ
  • Was ist auf dem Foto zu sehen? – Der fertige Bratapfel mit einer Flamme vom Rum
  • Wann habe ich das Foto gemacht? – 15. Dezember 2020, 15:59 Uhr
  • Wo ist das Foto aufgenommen? – Im heimischen Garten in Wandlitz-Klosterfelde
  • Warum habe ich fotografiert? – Es brauchte neue Rezepte und Bilder für unsere Draußenküche. Und Hunger hatten wir auch. :-) Das Rezept findet ihr hier.

Mein Bild des Monats November 2020

Nachtfotografie auf der Schwäbischen Alb

Nachtfotografie – schon irgendwie mehr als nur mein Hobby. Auf der Schwäbischen Alb gibt es bald eine nächtliche Fotoexkursion mit mir.

Der Winter, gerade wenn es noch so ein milder Abend wie dieser ist, ist eine ideale Zeit für die Nachtfotografie. Da es früher dunkel wird, muss man gar nicht so spät raus, um den Sternenhimmel zu  fotografieren. Die Ruine Reußenstein wurde noch schön von den Lichtern des Dorfes im Tal angestrahlt. Das geht auch nur, wenn die Lichter noch an sind. ;-) Nun zu den Fakten des Fotos:

Die sechs journalistischen “W” – Fragen möchte ich außerdem zu jedem Bild beantworten:
  • Wer ist auf dem Foto zu sehen? – Der Sternenhimmel über der Burgruine Reußenstein
  • Wie habe ich das Foto gemacht? – Vollformat SLR; F/4,5; 22 sek.; ISO 6400; 15 mm Brennweite
  • Was ist auf dem Foto zu sehen? – Die vom Mond beschienene Ruine Reußenstein
  • Wann habe ich das Foto gemacht? – 18. November 2020, 19:37 Uhr
  • Wo ist das Foto aufgenommen? – Oberhalb von Neidlingen auf der Schwäbischen Alb
  • Warum habe ich fotografiert? – Ich war auf dem Rückweg von Ulm und wollte schon immer mal am Reußenstein fotografieren. Da kam mir der milde Abend und der trotzdem klare Sternenhimmel sehr zu Gute.

Mein Bild des Monats Oktober 2020

Mann steht im Sonnenlicht und fotografiert

Auch wenn es der Herbstfotokurs im Passeiertal war, durften wir uns mit dem Schnee anfreunden.

Mittags oberhalb des Passeiertals in Südtirol … es war in diesem Jahr der einzige mehrtägige Fotokurs der stattfinden konnten. Und auch an diesem Termin hatten wir ein Riesenglück, denn drei Tage nach dem ich wieder abgereist bin, hat das Hotel freiwillig geschlossen, weil die Coronafallzahlen auch in Italien bedrohlich anstiegen. DESWEGEN musste ein Foto aus dem Passeiertal einfach mein Foto des Monats Oktober werden. Ich bedanke mich hiermit auch noch mal sehr herzlich für die Gastfreundschaft im Jägerhof und meine tollen Gäste während der vier Tage. Nun zu den Fakten des Fotos:

Die sechs journalistischen “W” – Fragen möchte ich außerdem zu jedem Bild beantworten:
  • Wer ist auf dem Foto zu sehen? – Zwei Teilnehmer meines Fotokurses bei der Begutachtung eines Bildes auf dem Display ihrer Kamera.
  • Wie habe ich das Foto gemacht? – Vollformat SLR; F/18; 1/100 sek.; ISO 100; 15 mm Brennweite; Überbelichtung +1,7
  • Was ist auf dem Foto zu sehen? – Durch die geschlossene Blende wird die Sonne als Stern abgebildet. Der umgebende Schnee reicht noch aus, die Schatten etwas aufzuhellen.
  • Wann habe ich das Foto gemacht? – 13. Oktober 2020, 12:11 Uhr
  • Wo ist das Foto aufgenommen? – Etwas oberhalb des Rinner Sattels und kurz unter dem Jaufenpass in Südtirol
  • Warum habe ich fotografiert? – Wir waren an diesem Tag in Vorbereitung der Sonnenaufgangsfotografie am folgenden Tag zum Erkunden der Gegebenheiten schon vor Ort. Und siehe da, auch tagsüber konnte man hie schon gut fotografieren … wenn man den kühlen Temperaturen (ca. -3 °C) gewachsen war.

Mein Bild des Monats September 2020

Der Spaß beim Radfahren wird gezeigt

Im Auftrag der ALBLUST durfte ich mit angenehmen, netten Menschen eine herbstliche Radtour unternehmen.

Die Zeiten sind im Moment ziemlich hart. Deswegen zeigt mein Bild des Monats einen freudigen Moment auf einer sonnigen Radtour, die ich im Auftrag der ALBLUST fotografieren durfte. Ich hoffe darauf, dass solche Augenblicke der ungetrübten Freude nicht komplett der Vergangenheit angehören. Sonnige Grüße von fröhlichen Menschen – das möchte ich noch viel öfter fotografieren dürfen. Hier noch mein DANK an die geduldigen Modelle! DANKE! Und JA, der Abstand zu den einzelnen “Haushalten” war draußen groß genug! Nun zu den Fakten des Fotos:

Die sechs journalistischen “W” – Fragen möchte ich außerdem zu jedem Bild beantworten:
  • Wer ist auf dem Foto zu sehen? – Die vier Radler, die mich auf der Radtour an Kocher und Jagst begleitet haben.
  • Wie habe ich das Foto gemacht? – Vollformat SLR; F/4; 1/100 sek.; ISO 100; 38 mm Brennweite; Überbelichtung +1; (Ich habe alles eingestellt und ein netter Herr hat für mich draufgedrückt!)
  • Was ist auf dem Foto zu sehen? – Radlertruppe und Fotograf bei einer Pause in der Brauerei “Lamm-Bräu”
  • Wann habe ich das Foto gemacht? – 18. September 2020, 10:44 Uhr
  • Wo ist das Foto aufgenommen? – Abtsgmünd – Untergröningen auf der Ostalb in  Baden-Württemberg
  • Warum habe ich fotografiert? – In der ALBLUST Herbst 2021 erscheint der Bericht über diese Radtour auf dem schwäbischen Teil des Kocher-Jagst-Radweges.

Mein Bild des Monats August 2020

Sterneklare Nacht mit Milchstrasse in Värmland

Ich habe die Milchstrasse noch nie so deutlich auch mit bloßem Auge gesehen wie in dieser Nacht am Stömnesjön in Schweden.

Die Nachtfotografie ist ja mittlerweile mein Steckenpferd geworden und ich gebe auch Einsteigerfotokurse zu dem Thema. ABER so deutlich und klar habe ich die Milchstrasse noch nie über mir gesehen, wie in dieser einsamen Nacht an dem See unweit von Stömne. Da mein Fotokurs in dieser Woche ausgefallen ist, bin ich auf eigene Faust mit dem Motorrad dort hin gefahren, um mir neue Ideen und Foto-Orte zu suchen. Ich glaube ziemlich sicher, hier bin ich fündig geworden und kann in Zukunft weitere neue Fotogebiete erläutern und üben lassen. Nun zu den Fakten des Fotos:

Die sechs journalistischen “W” – Fragen möchte ich außerdem zu jedem Bild beantworten:
  • Wer ist auf dem Foto zu sehen? – Die Milchstrasse über einer Schutzhütte am Stömnesjön
  • Wie habe ich das Foto gemacht? – Vollformat SLR; F/4,5; 20 Sekunden; ISO 6400; 12 mm Brennweite
  • Was ist auf dem Foto zu sehen? – Die Milchstrasse schlägt ihren Bogen über einem toten Baum und dem Feuer im Windschutz.
  • Wann habe ich das Foto gemacht? – 24. August 2020, 23:30 Uhr
  • Wo ist das Foto aufgenommen? – Klässbol, Stömne in Värmland/Schweden
  • Warum habe ich fotografiert? – Ich habe die Gegend für neue, lohnenswerte Motive und Lokationen für meine Outdoor-Fotokurse erkundet.

Mein Bild des Monats Juli 2020

Schmiedefeuer im Allgäu

Zu Besuch beim Kuhschellenschmied und Feetup-Yogi Kilian Trenkle

Eigentlich sollten wir schon im Winter nach Pfronten und Kilian für ein Portrait besuchen. Aufgrund Schneemangels mussten wir die komplette Reise absagen und somit hat dieses Bild nun die Chance erhalten mein Foto des Monats Juli zu werden. Was es mit dem Kuhschellenschmied in Pfronten im Allgäu auf sich hat, lest ihr bald in der neuesten Ausgabe des *Reisewelt Alpen* Magazins. Nun zu den Fakten:

Die sechs journalistischen “W” – Fragen möchte ich außerdem zu jedem Bild beantworten:
  • Wer ist auf dem Foto zu sehen? – Kilian Trenkle
  • Wie habe ich das Foto gemacht? – Vollformat SLR; F/4; 1/200 Sekunden; ISO 1200; 15 mm Brennweite, 0,7 LW Unterbelichtung
  • Was ist auf dem Foto zu sehen? – Kilian erhitzt das Metall das später zur Kuhschelle geformt wird auf ca. 1000° C
  • Wann habe ich das Foto gemacht? – 23. Juli 2020, 16:28 Uhr
  • Wo ist das Foto aufgenommen? – Pfronten im Allgäu
  • Warum habe ich fotografiert? – Für das Reisewelt Alpen Magazin

Mein Bild des Monats Juni 2020

Exkursion in die Falkensteiner Höhle auf der Schwäbischen Alb

Exkursion in die Falkensteiner Höhle auf der Schwäbischen Alb

Schon mindestens ein Jahr oder noch länger wollte ich für die Alblust in die Falkensteiner Höhle. Es hatte sich kein schreibender Begleiter (w-m-d) gefunden … bis jetzt. Ende Juni 2020 war es soweit und wir sind geführt von Joe vom Cojote-Outdoor-Team in die Höhle auf der Schwäbischen Alb eingefahren. Es war dunkel, nass und sehr spannend. Leider kamen wir auf Grund meiner vielen Fotowünsche nicht so schnell vorwärts, sodass es den meisten zu kalt war, als wir endlich vor dem ersten Syphon standen. Ergo haben wir uns die Taucheinlage für das nächste Mal aufgehoben und uns nur etwas Wasser ins Gesicht gespritzt. Dabei ist dieses Foto entstanden, welches mein Bild des Monats Juni 2020 ist! Nun zu den Fakten:

Die sechs journalistischen “W” – Fragen möchte ich außerdem zu jedem Bild beantworten:
  • Wer ist auf dem Foto zu sehen? – Hartmut, einer der mutigen Familie, die mich als Modelle begleitet haben!
  • Wie habe ich das Foto gemacht? – wasserdichte NIKON 1AW1 mit 1″-Sensor; F/4; 1/125 Sekunden; ISO 800; 11 mm Brennweite (Cropfaktor 2,7), 0,7 LW Unterbelichtung
  • Was ist auf dem Foto zu sehen? – Der Eingang des ersten Syphons in der Falkensteiner Höhle
  • Wann habe ich das Foto gemacht? – 29. Juni 2020, 12:39 Uhr
  • Wo ist das Foto aufgenommen? – In der Falkensteiner Höhle auf der Schwäbischen Alb zwischen Bad Urach und Grabenstetten / Baden-Württemberg
  • Warum habe ich fotografiert? – Für die Alblust Sommerausgabe 2021

Mein Bild des Monats Mai 2020

Wandern im Naturpark Obere Donau

Endlich wieder auf die Schwäbische Alb und dann noch für einen Alblust-Auftrag! :-)

Nach langer Zeit war ich mal wieder auf der Schwäbischen Alb. Für die Alblust Frühjahrsausgabe 2021 durfte ich stimmungsvolle, naturnahe und ruhige Motive im Donaubergland suchen. Gefunden habe ich dieses, mein Lieblingsbild im Mai 2020, auf dem Knopfmacherfelsen. Das Bild selber ist vielleicht nicht so spektakulär, weil schon oft gesehen, aber für mich war es einfach ein große Freude, wieder im Auftrag zu fotografieren, draußen zu sein und meine Bilder bald mit einer großen Leserschaft zu teilen. Ja, ich gebe zu, es macht mir einfach mehr Freude zu fotografieren, wenn ich weiß, dass die Fotos später veröffentlicht werden, besser noch: gedruckt werden. Ob es dieses Bild in die Endauswahl schafft, werden wir in knapp einem Jahr sehen. Nun zu den Fakten:

Die sechs journalistischen “W” – Fragen möchte ich außerdem zu jedem Bild beantworten:
  • Wer ist auf dem Foto zu sehen? – Niemand!
  • Wie habe ich das Foto gemacht? – Vollformat-Kamera; F/4,5; 1/500 Sekunden; ISO 100; 40 mm Brennweite, 1/3 LW Unterbelichtung
  • Was ist auf dem Foto zu sehen? – Das Kloster Beuron im Naturpark Oberes Donautal
  • Wann habe ich das Foto gemacht? – 22. Mai 2020, 07.49 Uhr
  • Wo ist das Foto aufgenommen? – Auf dem Knopfmacherfelsen über der jungen Donau in Baden-Württemberg
  • Warum habe ich fotografiert? – Für die Alblust Frühjahrsausgabe 2021 … Weiteres siehe oben ^^^

Mein Bild des Monats April 2020

Abends im Blütenrausch zwischen den Obstbäumen im Barnim

Abends im Blütenrausch zwischen den Obstbäumen im Barnim

Noch immer in meiner Heimat im Naturpark Barnim hält mich Corona zwar nicht in Schach, lässt mich aber auch nicht meinem normalen Berufsleben nachgehen. Mein Foto des Monats bringt etwas Licht und lässt die Zukunft nicht so düster erscheinen. Die Öllampen haben mir Freunde zum Geburtstag im letzten Jahr geschenkt und ich habe sie hier in den vergangenen Tagen/Wochen sehr oft entzündet und uns damit Freude, Hoffnung und schöne Fotomotive bereitet. Nun zu den Fakten:

Die sechs journalistischen “W” – Fragen möchte ich außerdem zu jedem Bild beantworten:
  • Wer ist auf dem Foto zu sehen? – Niemand!
  • Wie habe ich das Foto gemacht? – Vollformat-Kamera; F/1,4; 1/50 Sekunden; ISO 500; 50 mm Brennweite, 1/3 LW Unterbelichtung
  • Was ist auf dem Foto zu sehen? – Sturmlaternen oder Öllampen am blühenden Apfelbaum in meinem Garten.
  • Wann habe ich das Foto gemacht? – 27. März 2020 19:40 Uhr
  • Wo ist das Foto aufgenommen? – Wandlitz-Klosterfelde / Barnim / Brandenburg
  • Warum habe ich fotografiert? – Für ein zukünftiges Projekt brauchte ich stimmungsvolle Fotos. Mehr darf ich noch nicht veraten. ;)

Mein Bild des Monats März 2020

Nachtfotografie im Barnim

Sternzeit -302778.8891734972

Der März 2020 ist wohl auf immer ein besonderer Monat oder der Beginn einer neuen Zeitrechnung. Die Coronapandemie schlägt auch in Deutschland voll zu. Uns, Outdoor-Hochgenuss, hat es am Ende des Monats in meine Heimat, den Barnim, verschlagen. Hier ist es ruhiger, wir haben einen zu verschönernden Garten und wenn ich mal zum Fotografieren raus gehe, treffe ich kaum Menschen. Noch ruhiger und entspannter ist es nachts. Für meine Nachtfotoworkshops bin ich sowieso immer auf der Suche nach neuen Lokationen und somit ist mein Bild des Monats: Sternzeit -302778.8891734972

Die sechs journalistischen “W” – Fragen möchte ich außerdem zu jedem Bild beantworten:
  • Wer ist auf dem Foto zu sehen? – Niemand!
  • Wie habe ich das Foto gemacht? – Vollformat-Kamera; F/4,5; 1052 Sekunden; ISO 250; 14 mm Brennweite, Stativ und Fernauslöser (BULB)
  • Was ist auf dem Foto zu sehen? – Holzstapel und Wald in Klosterfelde/Barnim
  • Wann habe ich das Foto gemacht? – 21. März 2020 22:14 Uhr
  • Wo ist das Foto aufgenommen? – Am Waldrand Richtung Kreuzbruch
  • Warum habe ich fotografiert? – Ich bin immer auf der Suche nach neuen Fotospots für meine Nachtfotokurse im Barnim und manchmal ist das Banale so schön, gerade nachts.

Mein Bild des Monats Februar 2020

Die Schwäbische Alb im Abendlicht

Die Schwäbische Alb im winterlichen Abendlicht.

Die Schwäbische Alb ist von Stuttgart aus nur einen Katzensprung entfernt. Da mein Beruf auch meine Leidenschaft ist, fahre ich auch gerne zu Fotopunkten, die ich mir schon immer mal zu einer bestimmten Zeit ansehen wollte. Meist ist das dann morgens oder abends, wenn das Wetter passen könnte und das Licht besonders schön ist. Die Vielfältigkeit der Fotografie ist es, die mich immer wieder fasziniert. Wie geht´s euchß Was fotografiert ihr am liebsten?

Die sechs journalistischen “W” – Fragen möchte ich außerdem zu jedem Bild beantworten:
  • Wer ist auf dem Foto zu sehen? – Die Berge der Schwäbischen Alb rund um Neuffen
  • Wie habe ich das Foto gemacht? – Vollformat-Kamera; F/14; 213 Sekunden; ISO 100; 170 mm Brennweite, Stativ und Fernauslöser (BULB)
  • Was ist auf dem Foto zu sehen? – Neuffen in der Blauen Stunde
  • Wann habe ich das Foto gemacht? – 7. Februar 2020 18.23 Uhr
  • Wo ist das Foto aufgenommen? – Kurz hinter dem Parkplatz zur Burg Hohenneuffen
  • Warum habe ich fotografiert? – Ich hatte Lust auf´s Draussen sein, war vorher für Outdoor-Hochgenuss in der Gegend wandern und wollte mal wieder die Alb von oben fotografieren.

Mein Bild des Monats Januar 2020

Silvesterabend mit dem Genussfreak Jörg in München

Halbgefrorenes mit Olivenöl und Meersalz

Den Silversterabend und somit auch den Neujahrsmorgen habe ich in München bei meinem Freund und Kollegen Jörg verbracht. Wir … mehr er … hat ein leckeres italienisches Menü gekocht und ich wollte ihn als kleinen Dank mit Fotos unterstützen, die er dann zur Bebilderung seiner Rezepte nutzt. Somit ist mein erstes Bild des neuen Jahres/Jahrzehnts ein Essensfoto unseres Nachtischs kurz nach Mitternacht.

Die sechs journalistischen “W” – Fragen möchte ich außerdem zu jedem Bild beantworten:
  • Wer ist auf dem Foto zu sehen? – Jörg beim Anrichten des Desserts
  • Wie habe ich das Foto gemacht? – Vollformat-Kamera; F/2,8; 1/250 Sekunde; ISO 1600; 50 mm Brennweite
  • Was ist auf dem Foto zu sehen? – Halbgefrorenes mit Olivenöl und Meersalz
  • Wann habe ich das Foto gemacht? – Neujahrmorgen 00:29 Uhr
  • Wo ist das Foto aufgenommen? – In München in einer privaten Küche.
  • Warum habe ich fotografiert? – Mein erstes Foto des Jahres 2020 durfte mein Freund für die Bebilderung seines Rezeptes bekommen.

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Bücher zum Thema Fotografie

Inhaltsverzeichnis:


Titelbild Foodfotografie Buch

*KLICK* auf das Bild führt zur Leseprobe (PDF)

*Foodfotografie – Genuss und Lifestyle in Szene setzen* erschienen im Rheinwerk Verlag 2019

Mit dem Untertitel des Buches ist eigentlich schon alles gesagt. Maria Panzer kennt sich mit Lebensmitteln aus, hat sie doch Ernährungswissenschaften studiert. So trocken, wie sich ihr wissenschaftlicher Titel anhört geht es in ihrem Buch bei Weitem nicht zu. Sie ist seit geraumer Zeit freie Foodfotografin und gibt ihr Wissen in diesem Buch verständlich weiter. Auch bei ihr steht am Anfang die Technik. Genau wie in meinen realen Fotokursen steht auch in ihrem Buch die Auseinandersetzung mit der Kamera, den Objektiven und der richtigen Belichtung am Anfang des Lernens. Ein anderer Exkurs zur allgemeinen Bildgestaltung und Komposition folgt im weiteren Verlauf. Das Hauptaugenmerk liegt aber auf den beiden Blöcken Foodstyling und Setstyling.

Die Frage: “Warum Sie Ihr Essen stylen sollten.” beantwortet Sie mit einem Satz: “Die Grundvoraussetzung für schöne Foodfotos ist ein hübsches und ansprechend angerichtetes Essen.” Doch sie lässt uns damit nicht so einfach stehen. Neben den Stylingtipps, die das Essen trotzdem noch genießbar lassen – darauf legt Maria Panzer sehr viel Wert! – bekommen wir in dem 350 Seiten dicken Buch auch Einkauf- und Kochtipps. Denn ihre und auch meine Meinung ist es, dass jeder kochen kann und dieses auch das Fotografieren der Gerichte vereinfacht. Ein wahrer und beruhigender Satz im Buch lautet auch, wenn das fertige Foodfoto beim ersten Mal vielleicht nicht so überzeugt, sollte man dennoch das Essen genießen und sich daran erfreuen können.

Das Thema Setstyling soll anregen mit seinem Bild Geschichten zu erzählen und Emotionen zu wecken. Hilfreich sind hier ihre schön bebilderten Beispiele verschiedener Sets in Verbindung mit Ausrüstungs- und Selbstbautipps. Apropos Tipps: Ein Tipp von Maria ist es, vor dem eigentlichen Foto das Set immer schon fertig mit einem Dummy einzurichten und die Beleuchtung zu setzen. Das mache ich auch immer so, wenn ich in Restaurants fotografiere. Dann geht das eigentliche Fotografieren schneller, die Essen welken, schmelzen und verblassen nicht auf den Tellern und manchmal kommen auch noch ganz andere Bilder aus dem Vorabschuss heraus. Diese drei Bilder waren wirklich nur zum Einleuchten gedacht, ich fand sie aber auch durchaus auf Instagram zeigenswert.

 

 

 

 

Gerade auch für Instagram gibt die Autorin gute Tipps … wie man sich dort präsentiert, aber auch wie man generell seinen eigenen Stil in der Foodfotografie finden und festigen kann. Alles in allem ein sehr hilfreiches, verständlich und unterhaltsam geschriebenes Buch zum Thema Fotografieren von Essen. Es gibt einen kleinen Punkt, der mir persönlich nicht so gefällt. Ich mag keine “Anglizismen” und die schönen Rubriken im Buch heißen leider “ALL YOU NEED”, “Take away” mit “Dos” und “Don´ts” und viele weitere englische Begriffe, die aber am Ende doch verständlich sind. Wer nun von mir ein paar Foodfotos sehen mag, geht auf meine Businesswebseite. Wer mehr von Maria Panzer sehen möchte, schaut auf ihrer Webseite vorbei. Und wer Anregungen für die Draussenküche möchte, schaut bei Outdoor-Hochgenuss vorbei.


*Fotografieren mit Drohnen* aus dem RHEINWERK Verlag

*KLICK* auf das Bild führt zur Leseprobe!

*Fotografieren mit Drohnen*, erschienen 2019 im Rheinwerk Verlag

In diesem Jahr war es soweit. Ich habe mir einen Copter, eine Drohne zugelegt und wollte mich vor dem Start natürlich umfassend informieren, was ich damit alles machen und fotografieren kann oder auch nicht darf. Das Buch der sechs Autoren und Drohnenfotografen André Alexander Baumann, Johannes Hulsch, Kevin Krautgartner, Julius Krebs, Sebastian Sperner, Michael Schauer kam mir daher gerade recht. Ist es doch erst in diesem Jahr (2019) erschienen und also brandaktuell.

Schon die Einführung ist für mich als Flugnovizen sehr hilfreich und gibt mir einen ersten Einblick in die “zu tun und zu lassen” Dinge des Kopterfliegens. Richtig beeindruckend wird es dann, wenn vier der Autoren ihr bestes Bild vorstellen. Die  weiteren Kapitelüberschriften “Naturschauspiele”, “Mit der Drohne um die Welt”, “Verwunschene Landschaften”, “Formen und Strukturen” sowie “Neue Blickwinkel” lassen erahnen, dass viele schöne abgehobene Fotos von am Boden gebliebenen Fotografen gezeigt werden.

Beim Lesen der Kapitel wurde mir gleich klar, dass auch das Fotografieren mit dem fliegenden Auge stilbildend sein kann. Einige der Fotos gefallen mir richtig gut ( z.B. S. 21 die Abendstimmung über Rieseneck oder S. 79 die Bilder der Faröer, die auch in der Leseprobe zu finden sind) andere dagegen sind nicht so mein Geschmack, weil sie vielleicht etwas zu künstlerisch, abstrakt sind. Aber es ist zu merken, dass jeder der Fotografen sich seinen Drohenfotostil erarbeitet hat.

Am Ende des Buches geben die Jungs noch einen kleinen Exkurs ins Filmen mit den Drohnen und der renommierte Rechtsanwalt Wolfgang Rau schreibt noch einige Seiten über die Rechtsvorschriften, Ver- und Gebote. Hier mal der erste Satz seines Fazits:
“Durch die seit 2017 geltende Rechtslage ist es nicht mehr möglich, einen Mutikopter zu erwerben, gleich auszupacken und einen ersten Flug starten zu lassen, sofern man den Flug nicht auf eigenen Garten in geringer Höhe beschränkt, z.B. zum Ausprobieren.”

Das und weitergehende Recherche war für mich der ausschlaggebende Fakt, dass ich meinen Kopter wohl ungenutzt wieder verkaufen werde und mir die ganzen Genehmigungsgänge, Formulare und Polizeitelefonate erspare. Ich finde es sehr schade, werde aber meinen Kindheitstraum begraben, um nicht in eine Klagefalle zu tappen. Was mir bleibt, sind die herrlichen Fotografien in diesem Buch anzusehen und weiter vom Fliegen zu träumen.


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Ibarionex Perello – Mit Leidenschaft und Planung zum eigenen fotografischen Workflow

*MEIN FOTO – Mit Leidenschaft und Planung zum eigenen fotografischen Workflow* von Ibarionex Perello, erschienen im dpunkt.verlag

Ibarionex Perello seit 25 Jahren Berufsfotograf und Fotograf mit Leidenschaft in den USA. Dazu möchte ich gleich an meinen Anfang ein Zitat vom Ende des Buches setzen:
” Auch wenn es so manchen überraschen mag, bedeutet mir nicht das was ich in meiner Karreiere erreicht habe, am meisten, sondern diese ruhigen und einsamen Momente, in denen ich eine Straße entlanglaufe, etwas Wunderbares vor mir geschehen sehe und es mir gelingt, dies mit meiner Kamera festzuhalten. Diese Augenblicke sind nicht nur für immer in mein Gedächtnis eingebrannt, sondern, wenn ich Glück habe, sogar in den  Fotos zu sehen, die dabei entstanden sind.”

Mehr brauche ich eigentlich zu dem Buch nicht sagen. Der Autor wiederholt oft mantrahaft wie wichtig es ist, die Technik zu beherrschen, um die kreative Gehirnhälfte besser zu “hören”. Genauso, wie ich es in meinen Fotokursen auch immer versuche. Einige wenige, aber entscheidende Bedienelemente und Hintergründe der Kamera müssen verinnerlicht sein, dann ist die Kreativität viel leichter zu entfalten. Perello ist auch ein Verfechter der immer gleichen Grundeinstellungen. Er stellt seine Kamera vor dem Losziehen immer auf seine passenden Grundeinstellungen. D.h. Blende 5,6 und die ISO so hoch, dass die Verschlusszeit nicht länger als 1/200 Sekunde sein wird und den Weißabgleich, auf die zu erwartende Farbtemperatur (Tageslicht, bewölkt etc.). Dieser Arbeitsablauf hat sich bei ihm so ins Gehirn gemeiselt (in die linke Gehirnhälfte), dass diese funktioniert und wenig Energie verbraucht. Also kann die rechte, die kreative Hirnhälfte unbeschwerter arbeiten.

Ein weiterer immer wiederkehrender Satz im Buch lautet: ” Im Grunde ist jeder imstande, ein wirklich gutes Bild zu machen, wenn er einfach nur häufig genug fotografiert.” Üben, üben, üben und aus Fehlern lernen. Wer viel, aber sinnvoll fotografiert, wird immer besser. Das soll nicht heißen, bei 5 Bildern pro Sekunde, denn Finger eine Minute auf dem Auslöser lassen und du bist ein guter Fotograf. Gezielt Motive suchen, sich selber Aufgaben stellen und diese dann auch konsequent verfolgen und lösen. Genau das empfielt Ibarionex Perello und widmet in seinem Buch den Aufgaben, die wir erfüllen können und sollten viel Raum. Ich werde mir daraus sicherlich einige Anregungen holen und meine Fotokursteilnehmer (wmd) damit herausfordern.

Im Buch selber sind relativ wenige Bilder zu sehen, dafür viel Anregung und Ansporn selber zu fotografieren.


Bernd Ritschel - Bergverlag Rother

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*Fotografie: Berge – Landschaft – Outdoor – Action*, erschienen im Bergverlag Rother.

Dieses Buch nutze ich schon seit Jahren (auch die Auflage davor) intensiv bei meinen Fotokursen als Anschauungsbuch für die unterschiedlichen Fotogenres. Bernd Ritschel ist einfach DER Bergfotograf im deutschen Raum und kann sein Wissen auch noch verständlich in Worte fassen. Vom Einsteiger bis zum ambitionierten Hobbyfotografen lernt in diesem Buch jeder noch etwas dazu, der sich mit dem Thema Outdoor-Fotografie beschäftigen möchte.

Der Autor gibt in dem handlichen Buch (232 Seiten) unter anderem Tipps zu den technischen Grundlagen der Fotografie, erste Entscheidungshilfen welche Kamera mit welchem Zubebhör denn am besten zu meinen Bedürfnissen draußen passt und natürlich Tipps und Tricks zu Bildaufbau, Komposition und weiteren Gestaltungselementen in der Fotografie. Für mich sind aber die letzten Kapitel die herausragenden. Hier beschreibt er auch seine Vorgehensweise bei der Planung der Fototouren in die Berge und reißt viele Themen (Wetter, Routenplanung, Tageszeiten) an. Weiter ins Detail  geht er dann bei den fotografischen Themen wie z. B. Makrofotografie in den Bergen (Kapitel 6.3.), Mond und Sterne (6.5.) Available Light (6.6) und weitere.

Spannend für meine Gäste auf den verschiedenen Fototouren ist dann das Kapitel 7. Hier geht es um die Action-Fotografie. Im Buch finden sich einige Beispielbilder und Anregungen für eigene Übungen. Denn gerade diese Art der Fotografie beruht auf einer soliden Grundlagenkenntnis und üben-üben-üben. Hier mal ein paar Bilder aus meinen Fotokursen, wie man die Übungen umsetzen kann.

Outdoor Fotografie Schweden

Fotografierübung auf meinem Outdoor Fotokurs in Schweden.

Bike, Schwäbische Alb

Mit etwas Übung und Ausdauer, kommt dann auch so ein Bild zustande.

Schneeschuh Flieger

Während des Winterfotokurses in Schweden ist auch ACTION angesagt.

 

 

 

 

 

 


Zu guter Letzt gibt Bernd Ritschel auch noch ein paar Empfehlungen, wie man sich auf Reisen in fernere Länder (ja, auch da gibt es Berge ;-)) verhält, um sich den Menschen vor Ort für ein stimmungsvolles Portrait respektvoll anzunähern.


Buchrenzension, Instagram, germanroamers

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Die *German Roamers* sind, laut Titel des im DuMont Reiseverlags erschienen Buches, Deutschlands neue Abenteurer.

Ich verfolge die 14 Jungs, denn im Moment ist kein Mädel dabei, schon eine geraume Weile auf Instagram und habe mich riesig auf das Buch gefreut, als ich erfuhr, es gibt bald eines. Meine Freude war berechtigt. Gedruckt sehen die Bilder für mich noch mal viel beeindruckender aus und ich kann auch immer wieder vor und zurück blättern, habe schon etliche Lesezeichen drin und finde die Hintergrundinformationen zur Entstehungsgeschichte der Bilder UND der Fotografen sehr spannend.

Etwas neidisch werde ich schon auf die Wanderer, Streuner, Vagabunden  oder wie auch immer man Roamer übersetzen mag, alles trifft irgendwie zu. Es sind alles junge Burschen zwischen 17 und 35 Jahren (Stand 2017) die hauptberuflich oder nebenher ihre Leidenschaft der Landschaftsfotografie ausleben. In diesem schönen Bildband mit 257 Seiten verrraten die Instagrammer, wo sie in Deutschland das Licht und die schönsten Aussichten gefunden haben. Denn es ist ihr Anliegen, der ganzen Welt zu zeigen, wie schön es doch in Deutschland sein kann und man gar nicht in die Ferne schweifen muss. Es wird im Buch ebenso ein typischer Roamer-Tagesablauf aufgezeigt, wie jedem der vierzehn Fotografen zehn persönliche Fragen gestellt. Ich habe mir von jedem einen einprägsamen Satz heraus gesucht, der ein wenig in die Denk- und Herangehensweise der Fotografencommunity einblicken lässt:

Johannes Höhn @pangea: “Weniger ist oft mehr und fördert die Kreativität.” (Zum Thema Equipment)
Johannes Becker @hannes_becker: “Ein gelungenes Foto ist für mich, wenn es niemand mit noch so viel Glück und großem Aufwand nachfotografieren kann.”
Max Münch @muenchmax: “Daher gehört es zum Schönsten, manchmal die Kamera beiseite zu legen und einfach den Moment zu genießen.”
Daniel Ernst @daniel_ernst: “Ich liebe es, Leuten von meinen Reisen und Erfahrungen zu erzählen und dann zu sehen, wie sie sich inspiriert fühlen und manchmal große Anstrengungen unternehmen, genau so etwas auch zu erleben.”
Patrick Monatsberger @moners: “Aufwand bedeutet für mich in diesem Fall also vor allem Geduld.”
Asyraf Syamsul @asyrafacha: “Wer keine Motive sieht, dem hilft auch die beste Technik nicht weiter.”
Maximilian Fischer @iamarux: “Grundsätzlich aber sind die tollsten Momente immer noch die, wenn das frühe Licht der Sonne die Dunkelheit durchbricht und weiche Strahlen durch den Frühnebel wirft.”
Leo Thomas @theolator: “Ein Bild sollte eine Geschichte erzählen, ein Gefühl von Abenteuer, Sehnsucht und Freiheit vermitteln.”
Jannik Obenhoff @jannikobenhoff: “Natürlich überlege ich mir, bevor ich irgendwo hinfahre, welche Motive sich ergeben könnten und was für Fotos man schießen könnte, aber man lässt sich eben auch gerne überraschen.”
Jannik Heck @jannxyz: “Und wenn ich mir so grundsätzlich meine Zukunft vorstelle, dann sieht sie wohl so aus: In einer schönen großen Berghütte über einem versteckten Bergsee sitzen, mit meiner Kamera und den richtigen Leuten.” (Jannik ist 18 Jahre alt!)
Remo Jacobs @livingitrural: “Das Wichtigste aber ist: Geht raus und übt, egal ob mit dem Smartphone, mit der Kamera von Papa oder der ersten eigenen Kamera.2
Lennart Pagel @lennart: “Wer glaubt, er müsse weit reisen, um spektakuläre Orte zu sehen, der liegt oft falsch.”
David Kollmann @davidnkollmann: “Die sichtbaren Verbesserungen bei teureren Ausrüstungen werden am Ende eh immer kleiner.”
Roman Königshofer @rawmeyn: “Draußen sein ist Balsam für die Seele.”

Dieser letzte Satz ist für mich der zutreffendest, denn genau das transportieren die meisten Bilder der German Roamers!


Astrofotografie mit einfachen Mitteln

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*Astrofotografie – Spektakuläre Bilder ohne Spezialasurüstung*, erschienen im Rheinwerk Verlag – Wie ihr seht läßt mich das Thema Nachtfotografie nicht los. Auch dieses Buch gibt wieder wertvolle Tipps, wie ich mich dem Thema immer weiter nähern kann und hat für so manchen AHA-Effekt bei mir gesorgt. Bisher hatte ich noch keine Ahnung von sogenannten NLC-Displays, auch “Leuchtende Nachtwolken” genannt. Vielleicht hab ich schon mal welche fotografiert, aber wusste nicht was da so leuchtend am Nachthimmel war. Nach der Lektüre des Buches von Katja Seidel kann ich sogar einigermaßen planen wann ich dieses Phänomen sehen und ablichten kann.

In ihrem Buch gibt die Autorin viele Tipps für die Planung der nächtlichen Ausflüge, sie gibt Empfehlungen für Webseiten und Apps, die das Leben des Astrofotografen erleichtern und erläutert anhand dreizehn Projekten im Buch anschaulich, was gebraucht, geplant und wie nachbearbietet werden muss.

Für mich besonders spannend waren die die neuen Erkenntisse über eben diese “Leuchtenden Nachtwolken” (Seite 150), das der Mond einen “Goldenen Henkel” (Seite 81) hat und warum ich den Mond noch nie konstant scharf abbilden konnte (Seite 158). Letzteres liegt an der Luftunruhe, auch ein neues Wort für mich, die auf den vielen Kilometern zwischen dem Mond und der Sensorebene dafür sorgt, dass die Mondoberfläche mal mehr und mal weinge scharf abgebildet wird. Das passende Mittel der Wahl ist ein “Stacking” mehrerer Aufnahmen des Mondes und wird von Katja Seidel im Buch gut erklärt.

Wenn ich ein Buch lese, versuche ich auch möglichst schnell meine ersten Projekte selber umzusetzen. Hier seht ihr mal zwei Beispiele, wie unterschiedlich der Sternenhimmel abgebildet werden kann. Die Startrailaufnahme ist aber nur ein erster Versuch, denn auch hier wird von der Autorin empfohlen, mehrere Aufnahmen zu einer endgültigen Version zusammenzufügen, was ich in meinem Bild noch nicht getan habe, sondern “einfach” länger (38 min.) belichtet. Die Nachteile (Bildrauschen, Hotpixel) werden auch im Buch beschrieben und ich sah sie beim “Entwickeln”ganz deutlich. Beim zweiten Bild habe ich es schon gut verinnerlicht, dass es die 500er Regel (Seite 109) gibt, mit der ich erechnen kann, welche Belichtungszeit mir noch punktförmige Sterne beschert. Wie die beiden Bilder zeigen, sollte man aber nie den Sternenhimmel um seiner selbst willen abbilden, sondern auch hier immer den Bildaufbau im Ganzen beachten, um ein ansprechendes Nacht- oder Astrobild zu bekommen.

Astrofotografie mit Vordergrund

Sternenspuren – Startrails

Astrofotografie mit Vordergrund

Relativ klare Sterne, die noch als Punkte abgebildet sind.

Weitere Themen im Buch sind u.a..:

  • Ausrüstungsfragen für die Nachtfotografie
  • empfehlenswerte Recherchehilfsmittel
  • Blaue Stunde
  • Milchstrassenfotografie
  • Kometen, ISS und Meteore abbilden
  • Polarlichter
  • Zeitrafferaufnahmen

An den beiden letzten Punkten werde ich mich demnächst wieder in Schweden mit meinen Gästen des Outdoor-Fotokurses versuchen und habe sicher auch dieses Buch (oder lieber das E-Book) mit dabei.


Nachtfotografie Lance Keimig

KLICK auf das Titelbild führt zum Inhaltsverzeichnis des Buches

 *Nachtfotografie und Lichtmalerei*, erschienen im *dpunkt Verlag* – Immer wieder beziehe ich in meine Fotokurse auch das Thema Nachtfotografie und Lightbrush mit ein. Da ich aber bisher mit der Fotografiererei im Dunkeln nicht meinen Lebensunterhalt verdiene, bin ich für alle Ideen und Anregungen offen und davon gibt es eine ganze Menge im Buch vom Lance Keimig. Besonders das Abbilden des Sternenhimmels, möglichst mit Milchstrasse und spannendem Vordergrund hat mich seit meinem ersten Besuch eines Sternenparks gefesselt. Waren meine Fotos doch von Perfektion noch weit entfernt und sind es noch immer.

Das Buch *Nachtfotografie und Lichtmalerei* gibt viele hilfreiche Tipps für den Zeitraum vor, nach und während der Fotografie. Wenn es dunkel wird, sollte alles schon gut geplant, jeder Handgriff sitzen und die Einstellungen für die ersten Probefotos vorgenommen sein. Es kommt immer noch genug Unvorhergesehenes auf uns zu und Vieles sehen wir ja erst nach der Belichtung auf dem Sensor. Jetzt nur  je ein Beispiel aus dem Buch, was man beachten sollte:

 

 

Vor der Belichtung:

Wie kann ich das Bildrauschen schon an seiner Quelle verringern (Kapitel 5.10)

  • Wer seine Bilder groß und rauscharm ausdrucken möchte, sollte sich eine Kamera mit mind. Vollformatsensor zulegen
  • möglichst immer mit der nativen ISO-Einstellung fotografieren
  • in kühler Umgebung entseht weniger Bildrauschen, ab ca. 25°C kommt es bei Langzeitbelichtungen zu verstärktem Rauschen
  • lieber mehrere kürzere Belichtungungen später am Computer kombinieren, als eine ganz lange Zeit aufnehmen, bei der es zu stärkerem Rauschen kommt
  • Bildrauschen tritt in den Schatten mehr hervor als in helleren Bereichen, also möglichst bei nativer ISO-Zahl so reichlich belichten, dass das Histogramm weit nach rechts verschoben ist

Während der Belichtung:

Wie nehme ich den Sternenhimmel mit Sternen als Punkte auf und nicht als Sternenbahnen/-striche (Kapitel 6.5 – Belichtungszeit)

  • ” Die Maßgabe lautet also, die längste Belichtungszeit zu ermitteln, die keine störenden Sternspuren verursacht, und dann die anderen Belichtungseinstellungen danach auszurichten. … Unter den Astrofotografen kennt man die sogenannte *500er-Regel*, mit der man sich die längste Zeit für punktförmige Sterne errrechnen kann. Dazu teilt man einfach 500 durch die Brennweite seines Objektives in Millimetern und erhält einen Wert in Sekunden, den man als längste Belichtungszeit nehmen kann.” Dies gilt für Vollformatsensoren.

Nach der Belichtung:

Der Autor und auch ich arbeiten hauptsächlich in Adobe Lightroom – Warum Lightroom? (Kapitel 8.1)

“Es gibt zwei Hauptgründe, Lightroom als primäre Bildbearbeitungssoftware zu nutzen und nicht etwa die Kombination aus Bridge und Photoshop:

  • das Digital Asset Managment (DAM) – Darunter versteht man das Importieren, Kommentieren, Katalogisieren, Speichern, Auffinden und Verteilen von Dateien
  • das Prinzip der verlustfreien Bildbearbeitung (Parametric Image Editing, PIE) – Der Sinn der RAW-Datei besteht im Erhalt der unverarbeiteten Daten, die der Kamerasensor erfasst hat. … Im Gegensatz zu Photoshop arbeitet Lightroom verlustfrei und speichert alle Änderungen an der RAW-Datei nur als Metadaten an der Datei.”

Das waren nur ein paar kleine Auszüge aus dem sehr lesenswerten Buch. Ich hatte jedes Mal, wenn ich es weglegte das Verlangen, sofort rauszugehen und mein neu erlerntes Wissen anzuwenden. Ein Beispiel, welches nach der Lektüre entstanden ist, zeige ich hier gerne.

Sternenhimmel

Sternenspuren und ziehende Wolken über dem Brandenburger Land


Bogen - Betz

Stuttgarter Charakterköpfe aus dem Silberburg-Verlag.

*Stuttgarter Charakterköpfe*, erschienen im Silberburg-Verlag habe ich mir nicht nur gekauft, weil ich einige der Köpfe persönlich kenne und auch in Stuttgart lebe. Nein, die Bilder das Fotografen Wilhelm Betz, stilvoll in Schwarzweiß gehalten und jedes etwas anders nach einem strikten Plan ausgeleuchtet, fesseln mich, seit ich die ersten davon gesehen habe. Nicht nur die Bilder der Köpfe zeigen Charakter, auch die Menschen geben in den Interviews mit Uwe Bogen Aufschluss über ihre Ansichten zu “ihrem” Stuttgart. Und das eindeutig und charaktervoll. Die Spanne der abgebildeten Männer, ein Buch über Stuttgarts Charakterfrauen ist grad in Arbeit, reicht vom Landesbischof der Evangelischen Kirche, über den Sternekoch, Kabarettisten, Musiker, Fotografen usw. bis zum Präsidenten der Hells Angels. Die Themen wiederum erstrecken sich über alles, was Stuttgart gerade beschäftigt und auch noch eine Weile beschäftigen wird … z.B. Stuttgart 21, die Kultur-/Theaterszene, der Feinstaub und natürlich auch die Automobilbranche.


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*Die Kunst der Schwarzweißfotografie* aus dem *dpunkt Verlag*Warum jetzt noch Schwarz-Weiss? Auf gar keinen Fall solltet ihr euch von dem Titel abschrecken lassen. „Die Kunst der Schwarzweißfotografie“ ist definitiv nicht „nur“ für Schwarzfotografie- Nostalgiker oder sklavische Gestaltungsregel- Einhalter gedacht.

Bildgestaltung, Komposition und Blickführung: Dieses Buch deckt die wichtigsten Themen ab und gibt anschauliche Beispiele – und das nicht nur für die Schwarzweiss-Fotografie. Auch in der digitalen Fotografie geht es um Bilder und deren Inhalte, Stimmungen und formale Gestaltung. Das ist es, was mir schon immer am Herzen lag und liegt, auch an meine Teilnehmer in den Fotoworkshops weiterzugeben. Es nützt nichts, die Technik zu beherrschen, wenn man von Komposition, Bildaufteilung und emotionaler Wirkung, Licht und Kontrast keine Ahnung hat.

Mit diesem Buch wurde mir ein gutes Werkzeug an die Hand gegeben, denn Bilder haben eine ganz eigene Sprache und ihre ureigensten Gesetze. Vor allem die Schwarzweißfotografie ist ein Medium, das auch im Zeitalter der digitalen Fotografie künstlerisch gestaltet werden will. Da uns bei der Schwarzweissfotografie die Gestaltungselemente durch Farben fehlen, sind wir gezwungen, alle anderen Register zu ziehen, um das Bild spannend zu gestalten. Grafische Mittel stehen hier im Vordergrund, und sie werden im Buch von Torsten Andreas Hoffmann gut bebildert vorgestellt und anschaulich erklärt.

Haupintention des Buches ist es, uns Digitalfotografen nahezubringen, dass wir nie vergessen sollten, uns mit dem Inhalt des Bildes zu beschäftigen: Dem Ganzen eine Aussage zu ermöglichen, und das alles lange vor der Erstellung der Datei auf dem Sensor. Wir setzen die Pixel praktisch schon im Kopf zu einem Bild zusammen.

Die vorgestellten Regeln werden aufgezeigt und manchmal im selben Absatz dazu aufgerufen sie wieder zu verwerfen. Dieses Buch ermöglicht es intensiv, an seiner eigenen Bildsprache zu arbeiten. Und das ist es was meiner Ansicht nach jeder ambitionierte Fotograf als Ziel haben sollte.

Am Schluss des Buches werden ausführlich, aber einfach jene Techniken vermittelt, die für die Erarbeitung eines perfekten digitalen Schwarzweißfotos wirklich vonnöten sind. Und auf die Möglichkeiten der Nachfolgeprogramme wird auch kurz eingegangen.


Dpunkt Verlag Licht und Belichtung in der Fotografie

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*Licht und Belichtung in der Fotografie* aus dem *dpunkt Verlag* war schon vom ersten Fotokurs in Schweden an mein Standartwerk. Mit seinen nur 175 Seiten läßt es sich gut im Rucksack mit nehmen und erklärt ganz viel über eben diese Grundbegriffe des Lichts und der Belichtung beim Fotografieren. Sind die Eigenschaften des Licht auch grundlegend physikalischer Natur, werden im Buch auch die ästhetischen Aspekte nicht ausser Acht gelassen. Es sind natürlich auch Formeln und viele Zahlen am Anfang des Buches zu finden, doch anschaulich bebildert und erklärt, sind diese für die Zielgruppe (ambitionierte Amateurfotografen, Fotografen in der Ausbildung und Studenten der Designfächer) leicht verständlich. Meine Marker im Buch verweisen auf die Abschnitte der Belichtungsmessung, des Schattenwurfes der Objekte, die kreativen Möglichkeiten der Blende und vor allem auf das letzte Kapitel, die Motivtipps zu den Themen: Architektur, Formen und Farben, den unterschiedlichen Jahreszeiten und auch der Lichtmalerei.


Naturfotografie RHEINWERK

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*Die große Fotoschule Naturfotografie* aus dem Rheinwerk Verlag (früher *Galileo Design*) macht ihrem Namen alle Ehre. Auf meinen Foto-Touren in Schweden habe ich das Buch immer dabei, da es viele Dinge, die ich meinen Gästen vor Ort zeige und erläutere schon theoretisch gut veranschaulicht. Nicht nur die guten Bilder helfen dabei, auch die verständlichen Erklärungen des Autors unterstützen meine Aussagen. Sei es zum Thema “Licht in der Landschaft” oder ” Alles fließt”, die Kapitel und Exkurse im Buch machen Lust auf´s Fotografieren und bestärken uns vor Ort immer sofort raus zu gehen.

Auch ich selber finde darin immer wieder Anregungen für neue Ideen und Projekte. Zum Beispiel bin ich durch den Exkurs “Zeitrafferaufnahmen” im Buch zu meinen ersten Time-Lapse-Versuchen animiert worden.

Die Bücher gibt es auch als E-Book zum online lesen oder als Download, damit spart man sich allerhand Gewicht im Gepäck, kann aber auch keine Aufkleber mehr sichtbar befestigen. ;)


Portraits retuschieren

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*Porträts gekonnt retuschieren mit Photoshop* erschienen im *dpunkt Verlag* ist zwar leider nicht mehr als gedruckte Ausgabe zu erhalten, aber das E-Book gibt es noch immer. Wer nicht die ganz aktuelle Photoshopversion sein Eigen nennt, ist mit dem Buch auch gut bedient, basieren die meisten Tipps doch auf CS3 und gerade deswegen empfehle ich es hier. Die älteren Versionen sind meist günstig zu bekommen und reichen für den “normalen” Fotografen voll aus.

Die Arbeit mit Photoshop an Porträt-Fotos ist eine eigene Disziplin der Bildbearbeitung. Spezialist Matthias Matthai hat ein umfassendes Buch mit Anleitungen, konkreten Beispielen und Workflow verfasst. Zu einer erfolgreichen und überzeugenden Porträtretusche gehören neben dem Beherrschen der einzelnen Photoshop-Werkzeuge auch Kenntnisse über deren vielfältige Kombinationsmöglichkeiten und den richtigen Arbeitsablauf. Der Autor verdeutlicht in seinem Buch „Porträts gekonnt retuschieren mit Photoshop“, welche Korrekturen in welcher Reihenfolge vorgenommen werden sollten und warum.

Anhand von Retuschekategorien werden der benötigte Zeitansatz und die Bedeutung für die Wirtschaftlichkeit der eigenen Arbeit aufgezeigt. Für mich als Berufsfotografen ist es besonders wichtig, ökonomisch und doch präzise an die Bildbearbeitung heranzugehen. Ich bin immer auf der Suche nach neuen Wegen am Computer, und Matthai liefert viele Anstösse und ganz konkrete Beispiele. Im Buch werden die benötigten Werkzeuge kurz und prägnant erklärt. Anschaulich und verständlich, nicht mehr und nicht weniger, genauso wie ich es mir wünsche. Und den Plan für seinen Workflow sollte man sich unbedingt ansehen.


Cover von Recht für Fotografen

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*Recht für Fotografen* ebenfalls aus dem Rheinwerk Verlag nutze ich Gottseidank relativ selten. Doch tauchen immer mal wieder Fragen zu speziellen Fotorechtsthemen in meinem Alltag auf oder gerade auch in meinem Veranstaltungs-Fotografie-Workshop. Dann bin ich über die doch recht verständliche Ausdrucksweise des Autors sehr froh und weiß zumindest immer wo ich mal nach gucken kann.

Spannend ist u.a. die “Liste kritischer Motive”, denn wer weiß schon, dass z.B. die *Allianz-Arena* in München, das *Olympiastadion* in Berlin oder das “Sony Center” ebenfalls in Berlin, nicht so einfach fotografiert und veröffentlicht werden dürfen.

Wertvoll und arbeitserleichternd sind auch die online zur Verfügung gestellten Materialien, wie ein Model Release oder der Antrag auf Fotogenehmigung bei der *Deutschen Bahn*.

Die Bücher gibt es auch als E-Book zum online lesen oder als Download, damit spart man sich allerhand Gewicht im Gepäck.


Cover von Photoshop Lightroom 6 und CC

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Eher im Büro nutze ich das nagelneue Komplettwerk zum Thema “Photoshop Lightroom 6 und CC”. Ich selber arbeite im Moment mit LR 6.3 und schlage lieber in dem dicken Wälzer (996 Seiten!!!) nach, also immer nur die Online-Suchmaschine zu fragen. Manchmal muss ich doch ergänzend im Netz suchen, weiß dann aber schon viel besser, wonach ich suchen muss.

Da ich schon seit zehn Jahren mit Lightroom arbeite und es für mich an sich die eierlegende Wollmilchsau ist, kenne ich mich auch ganz gut damit aus. Doch jede neue Version bringt auch wieder neue Features und somit Fragen mit sich und wenn ich den Umfang dieses Buches sehe, hat sich in LR 6 gegenüber LR4 doch einiges getan. Besonders wertvoll ist für mich das neue Werkzeug “lokale Anpassungen” und dass der Reparaturstempel nun auch größere Flächen “repariert” oder austauscht. Diese und alle anderen Werkzeuge sind im Buch gut erklärt und bebildert.

Der ganze Arbeitsfluss vom Bildimport bis zur Ausgabe als Diashow, Fotobuch, Druckdatei usw. wird im Buch des Rheinwerk Verlages anschaulich und doch detailliert erklärt. Ich bin damit noch lange nicht durch …


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